Lebenslauf-Vorlage für Schüler: Wie sollte die perfekte Vita aussehen?

Veröffentlicht: 17.2.2021

Der Lebensauf – manchmal auch Curriculum Vitae oder einfach nur kurz Vita genannt – gilt seit eh und je als der zentrale und wichtigste Baustein einer rundum gelungenen Bewerbung. Der Grund dafür ist ziemlich einfach, da der Personalchef hier die Möglichkeit hat, alles Wissenswerte über dich und deine bisherige (schulische) Laufbahn binnen kürzester Zeit in Erfahrung zu bringen. Doch da die meisten Recruiter innerhalb weniger Sekunden entscheiden, ob die Bewerbung in die engere Wahl kommt oder auf dem Absagestapel landet, muss der Lebenslauf im Optimalfall so perfekt und aussagekräftig wie möglich sein.

Und genau hier kommen die sogenannten Lebenslauf-Vorlagen ins Spiel. Aber was ist das eigentlich genau – und worauf sollte man auf jeden Fall achten, wenn man diese praktischen Muster verwendet?

Ob Schülerpraktikum, Ausbildung oder die erste Festanstellung – bevor Du dich in die spannende Arbeitswelt stürzen kannst, steht im ersten Schritt die Bewerbung auf dem Plan. Und damit Du gute Chancen hast, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, sollte deine Bewerbung nicht nur alle wichtigen Informationen über dich enthalten, sondern ebenso möglichst vollständig sein.
Was gehört in eine rundum gelungene Bewerbungsmappe? Zum Einen gibt es da das Anschreiben, in dem Du ausführlich darlegen solltest, warum Du dich auf die Stelle bewerben möchtest. Zum Anderen musst Du ein aktuelles Zeugnis, Praktikumsnachweise und – falls vorhanden – Referenzen beziehungsweise Empfehlungsschreiben als Kopie beilegen. Doch das mit Abstand wichtigste Dokument ist und bleibt der Lebenslauf.

Wie sollte die Vita (dein Lebenslauf) denn eigentlich aussehen? Welche Inhalte sind wichtig? Und was hat es mit den sogenannten Lebenslauf-Vorlagen auf sich?

Die Lebenslauf-Vorlage für Schüler: So wertest Du deine Vita nicht nur optisch auf!

Um einen möglichst positiven Eindruck bei dem Personalchef zu hinterlassen, sollte deine Vita nicht nur aussagekräftig sein, sondern zudem auch optisch etwas hermachen – denn so kannst Du dich noch einfacher von den anderen Bewerbern abheben. Dazu eignen sich vor allem die sogenannten Lebenslauf-Vorlagen für Schüler, mit denen Du dir übrigens auch viel Arbeit ersparen kannst. Denn diese meist kostenlosen Muster beinhalten nicht nur alle relevanten Informationen und den korrekten Aufbau, sondern stehen darüber hinaus auch in zahlreichen verschiedenen Designs zur Verfügung – von klassisch-konventionell, über modern und kreativ, bis hin zu einer außergewöhnlich innovativen Gestaltung. In der Regel musst Du dann nur noch die Mustertexte durch deine persönlichen Angaben und Daten ersetzen und schon hast Du einen Lebenslauf, mit dem Du selbst den kritischsten Personaler von dir überzeugen kannst.

Welche Inhalte gehören in einen rundum gelungenen Lebenslauf?

Damit der Personalchef beziehungsweise der Recruiter möglichst auf den ersten Blick alle wichtigen Informationen über dich erkennen kann, sollte dein Lebenslauf chronologisch und übersichtlich aufgebaut sein. Daher beginnst Du am besten mit deinen Kontaktdaten und den persönlichen Angaben.
Dazu gehören, neben deinem Namen, deiner Adresse und deiner Telefonnummer auch dein Geburtstag und –ort, sowie deine Staatsangehörigkeit. Angaben zu deiner Religionszugehörigkeit oder zu den Berufen deiner Eltern kannst du hingegen getrost weglassen, da diese Informationen nicht relevant sind. Danach folgen die Informationen über deine Schul- und gegebenenfalls Ausbildungszeit. Tipp: Achte darauf, dass die verschiedenen Stationen und Zeitangaben möglichst korrekt und übersichtlich gestaltet sind.

Im nächsten Schritt kannst Du deine bislang erworbenen Zusatzkenntnisse und persönlichen Interessen aufführen. Dazu gehören unter anderem deine Sprachkenntnisse, eventuelle Auslandserfahrungen und deine EDV- beziehungsweise Computerkenntnisse. Zudem kannst Du hier auch auf deine sogenannten Soft Skills eingehen. Dabei handelt es sich einfach gesagt um alles, was mit deiner Persönlichkeit, deiner Empathie, deiner Teamfähigkeit und deinem Integrationsvermögen zu tun hat. Zum Abschluss kannst Du noch auf deine sonstigen Interessen und Hobbies eingehen. Diese Punkte müssen nicht zwangsläufig im Lebenslauf auftauchen, doch zeigen sie dem Personaler auf nur einen Blick, was deine Persönlichkeit ausmacht und für was Du dich außerhalb der Schule sonst noch interessierst.


Lücken im Lebenslauf – so kannst Du sie am besten erklären

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp in Bezug auf die gefürchteten Lücken im Lebenslauf. Vorab sei gesagt, dass Du keine Angst davon haben musst, wenn sich aufgrund von Umzügen, Krankheiten oder häufigen Schulwechseln Lücken in deinem Lebenslauf ergeben – denn die meisten Personalchefs wissen genau, dass es heutzutage kaum noch lückenlose Lebensläufe gibt. Allerdings solltest Du die zeitliche Diskrepanz plausibel und ausführlich erklären können. Wichtig: Achte dabei auf jeden Fall darauf, dass du ehrlich bist und dir keine Lügen ausdenkst, um die Lücken in deiner Vita zu füllen. Denn wer bei der Bewerbung lügt, muss immer damit rechnen, dass diese Unwahrheiten irgendwann ans Licht kommen – und im schlimmsten Fall droht dir dann selbst noch nach Jahren eine fristlose Kündigung.