Werkstoff- und Materialwissenschaften

Die Werkstoff- und Materialwissenschaften verbinden natur- mit ingenieurwissenschaftliche Inhalten und beschäftigen sich mit der Suche nach und Herstellung von Werkstoffen bzw. Werkstoffkombinationen, die für einen bestimmten Einsatz am besten geeignet sind. Werkstoff- und Materialwissenschaftler suchen also z.B. nach Werkstoffen, die einen PKW leichter und gleichzeitig sicherer machen.

Die Materialwissenschaften sind im Vergleich zu den Werkstoffwissenschaften stärker naturwissenschaftlich geprägt und beschäftigen sich mit dem strukturellen Aufbau von Werkstoffen und deren daraus resultierenden mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften. Bei den Werkstoffwissenschaften überwiegen ingenieurwissenschaftliche Inhalte. Sie beschäftigen sich u.a. mit Verarbeitungsprozessen, die vom Rohstoff über das Werkstoffdesign und die Formgebung bis hin zum Recycling reichen.

Wenn Sie Werkstoff- und Materialwissenschaften studieren möchten, sollten Sie ein generelles Interesse für Naturwissenschaften und technische Grundlagenforschung sowie vertiefte Kenntnisse in den Schulfächern Mathematik, Chemie und Physik mitbringen. Darüber hinaus sind gute Kenntnisse in der Informatik nützlich, da diese den Zugang zu informationstechnischen Studieninhalten erleichtern. Schließlich sollten Sie über gute Englischkenntnisse verfügen, da Fachliteratur häufig nur in Englisch zur Verfügung steht.