Rechte und Pflichten eines Auszubildenden

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Wenn du deine Ausbildung beginnst, hast du natürlich Pflichten, die du zu erfüllen hast und damit sind nicht nur die Aufgaben gemeint, die du zu erledigen hast.

 

Pflichten

Die wichtigste Pflicht von einem Auszubildenden ist die Lernpflicht. Das heißt, dass man sich so gut wie möglich bemühen muss, den gewählten Beruf zu erlernen.

Als Auszubildender hat man auch die Pflicht, die Berufsschule zu besuchen und an Ausbildungsmaßnahmen teilzunehmen, die für einen freigestellt werden. Man muss seine Aufgaben außerdem sorgfältig erledigen. Das ist die Sorgfaltspflicht. Dazu gehört auch das Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen. Außerdem muss man die Regeln beachten, die am Arbeitsplatz gelten und den Anweisungen folgen, die einem von weisungsberechtigten Personen, wie z.B. dem Ausbilder, erteilt werden. Als Azubi hat man auch die Pflicht, alle Einrichtungen am Arbeitsplatz, wie z.B. Werkzeuge und Maschinen, pfleglich zu behandeln. Außerdem muss man über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse schweigen. Im Falle einer Krankheit ist man außerdem dazu verpflichtet, sich beim Arbeitgeber zu melden und eine ärztliche Bescheinigung abzugeben.

Rechte

Das wichtigste Recht für einen Auszubildenden ist das Recht auf eine angemessene Vergütung. Das Geld wird monatlich ausgezahlt. Das gilt auch während man die Berufsschule besucht. Man hat das Recht darauf, kostenlose Arbeitsmittel wie z.B. Werkzeuge oder Arbeitskleidung zu bekommen. Man hat auch das Recht, für den Besuch der Berufsschule und für Ausbildungsmaßnahmen, freigestellt zu werden. Ausbildungsfremde Aufgaben muss man als Auszubildender nicht ausführen. Man kann auch, mit einer Frist von vier Wochen, kündigen wenn man die Berufsausbildung abbrechen möchte. Man hat außerdem das Recht auf ein Zeugnis. Man kann auch eine Jugend- und Auszubildendenvertretung bilden.

 

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