Studieren mit Behinderung

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In diesem Blogbeintrag wollen wir euch etwas darüber erzählen, wie es ist, mit einer Behinderung zu studieren. Ob ihr selbst betroffen oder einfach nur neugierig seid, diese Informationen könnten für euch interessant sein. Zuerst einmal, vieles gilt heutzutage offiziell als Behinderung, aber welche Behinderung beeinträchtigen überhaupt das Studium?

In eurem Studium beeinträchtigt seid ihr, wenn ihr zum Beispiel unter

-Mobilitätsbeeinträchtigungen

-Sehbeeinträchtigungen

-Hörbeeinträchtigungen

-Sprachbeeinträchtigungen

-Psychischen Erkrankungen (z.B. Depressionen)

-Chronischen Krankheiten (z.B. Rheuma)

-Teilleistungsstörungen (z.B. Legasthenie)

-Autismus

oder

-AD(H)S

leidet.

 

Studierende mit nicht sichtbaren Behinderungen wie beispielsweise psychischen Krankheiten denken jedoch oft, dass sie nicht ernsthaft eingeschränkt sind, was dazu führt, dass sie die Rechte die ihnen zustehen nicht wahrnehmen. Unter anderem besteht  Anspruch auf einen qualifizierte Ansprechpartner. Außerdem gibt es die Möglichkeit, bei der Bewerbung einen Antrag zu stellen, falls die Behinderung die Abiturnote beeinflusst hat oder falls aus Gründen einer Behinderung ein Studienplatz dringend ist. Auch kann man einen gewünschten Studienort beantragen.

Eine Möglichkeit auf finanzielle Unterstützung gibt es durch das BAföG(Bundesausbildungsförderungsgesetz) und mehrere Stipendien. Nachteilsausgleiche können auch individuell mit dem Studierenden selbst festgelegt werden. Es gibt leider viele Mitstudierende, die diese Nachteilsausgleiche als unfair betrachten – unberechtigterweise, da dieser Studierenden mit Behinderungen helfen sollen Chancengleichheit mit Anderen zu haben.

Trotz dieser Hilfe ist es dennoch anspruchsvoll, mit einer Behinderung zu studieren und die gewünschte Hochschule könnte trotz Bemühungen nicht geeignet sein. Wegen diesen Schwierigkeiten gibt es viele Menschen mit Behinderung, die oft das Studienfach wechseln, das Studium unterbrechen oder länger bis zum Studienabschluss brauchen. Wenn man wirklich studieren möchte, sollte man nicht aufgeben und wenn man jemanden kennt, der ein Recht auf Nachteilsausgleiche hat, sollte man denjenigen nicht beneiden ohne seine Situation zu kennen!

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