Was sind eigentlich Soft Skills?

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Bei Bewerbungen sind die sogenannten Soft Skills gefragter denn je und gar nicht mehr wegzudenken. Die Arbeitgeber suchen spezifisch nach einem geeigneten Bewerber mit den perfekten Soft Skills. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Begriff und was genau ist damit gemeint?

 

Die Definition

Die Soft Skills umfassen die Persönlichkeit und die Sozialkompetenz eines Bewerbers. Sie sind eine wichtige Voraussetzung bei mittlerweile jeder Bewerbung. Denn die Soft Skills können letztendlich ausschlaggebend bei der Entscheidung sein, ob sich der Arbeitgeber für oder gegen dich entscheidet. Das Gegenteil dieser Soft Skills bilden die Hard Skills. Diese umfassen die fachlichen Kompetenzen des Bewerbers, die beispielsweise während der Ausbildung oder in der Schulzeit erworben wurden. Um die beiden Begriffe etwas veranschaulichen zu können, solltet ihr euch ein klassisches Schulzeugnis vor Augen führen. Die unterrichteten Fächer wurden mit Zahlen von 1-6 benotet und bilden die Hard Skills. Neben den Noten wird aber immer auch die Sozialkompetenz in einem kleinen Text bewertet. Dies fällt unter den Begriff der Soft Skills.

Ein Bewerber kann zum Beispiel ein noch so exzellenter Ingenieur sein, wenn er dennoch weder teamfähig noch belastbar ist, dann hat er keinen Mehrwert für das Unternehmen und dieses entscheidet sich eher für einen Bewerber mit ähnlichen, fachlichen Kompetenzen und guten Soft Skills. Soft Skills in einer Bewerbung wären zum Beispiel Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Belastbarkeit. In deinem Lebenslauf werden übrigens auch ehrenamtliche Tätigkeiten sehr geschätzt, da dies beweist, dass du dich gerne für Andere einsetzt. Wenn in deiner Bewerbung steht, dass du einen Mannschaftssport ausübst, dann lässt es darauf schließen, dass du ein teamfähiger und ehrgeiziger Mensch bist. Auch dies wirkt sich positiv auf deine Bewerbung aus.

Soft Skills erlernen?

Wie schon erwähnt, sind Soft Skills etwas anderes als fachliche Kompetenzen, die man einfach erlernen kann. Allerdings kann man sich mit seinen Soft Skills auseinandersetzen und diese verbessern. Dazu muss man sich zunächst die Frage stellen, welches persönliche Ziel man vor Augen hat. Um dieses zu erreichen ist es oft nötig, seine eigene Blickweise und Grundeinstellungen zu hinterfragen, um dich selber besser kennen zu lernen. Somit wirst du dein eigenes Verhalten und Handeln besser verstehen und erklären können. Vor allem ist es aber wichtig, an sich selbst zu glauben und mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen, in dem man sich über seine eigene Person im Klaren ist.

 

Weniger ist mehr

Du solltest trotzdem bei deiner Bewerbung nicht einfach alle möglichen Soft Skills integrieren, nur weil sie sich gut anhören. Hier gilt: Weniger ist mehr! Denn die Qualität der Soft Skills geht über die Quantität. Erfinde also keine Soft Skills, nur weil sie sich gut anhören, sondern bleib bei der Wahrheit und binde nur die mit ein, die tatsächlich auf dich zutreffen!

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