Rechtswissenschaften

Die Rechtswissenschaften beschäftigen sich mit den Regelungen des Zusammenlebens der Menschen in der Gesellschaft. Ganz allgemein ausgedrückt regelt das Recht menschliches Verhalten durch ein Gefüge von Normen. Aufgabe von Juristinnen und Juristen ist, diese Rechtsnormen mit dem Ziel der Konfliktlösung auf konkrete Sachverhalte anzuwenden, wobei bestimmte Regeln und Methoden eingehalten werden müssen. Die Rechtswissenschaften befassen sich demnach mit den Problemen von Gesetzgebung und Rechtsprechung, nehmen kritisch zu ihnen Stellung und erarbeiten Alternativlösungen, die wiederum Eingang in die Gesetzgebung und Rechtsprechung finden. Dabei gliedern sich die Rechtswissenschaften in die drei Rechtsgebiete Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht.

Wenn Sie Rechtswissenschaften studieren möchten, sollten Sie Spaß am Umgang mit Texten haben und sich gut schriftlich und mündlich ausdrücken können. Grundlegende Interesse an Politik, Staat und Gesellschaft sollten Sie ebenfalls besitzen, denn gerade von diesen Bereichen wird das Recht bestimmt und beeinflusst. Außerdem setzt rechtswissenschaftliches Arbeit die Fähigkeit zu logischem und abstraktem Denken voraus. Gute Englischkenntnisse sind notwendig, damit Sie englische Texte erfassen und korrekt wieder geben können. Vertiefte Kenntnisse in den Schulfächern Deutsch, Politik bzw. Sozialkunde und mindestens einer Fremdsprache sind für ein erfolgreiches Studium der Rechtswissenschaften wichtige Voraussetzungen.