Ausbildung

Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Landwirt (§66 BBiG/§42r HWO)

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Fachpraktiker/in für Landwirt (§66 BBiG/§42r HwO) - Ausbildung

Kurzbeschreibung von Fachpraktiker/in für Landwirt (§66 BBiG/§42r HwO)

Fachpraktiker/in für Landwirt ist ein 3-jähriger Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Landwirt/in und kann in der Landwirtschaft oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt werden.

Kurzbeschreibung der Berufe, die man nach Ausbildung zu Fachpraktiker/in für Landwirt (§66 BBiG/§42r HwO) ausüben kann

Nach der Ausbildung können Fachpraktiker/innen für Landwirt in landwirtschaftlichen Klein- und Großbetrieben, land- bzw. forstwirtschaftlichen Nebenbetrieben oder in Versuchsanstalten in den Bereichen Tier- und Pflanzenproduktion tätig werden.

Kernaufgabengebiete und Themen während der Ausbildung und Dauer

Die Ausbildung dauert insgesamt 3 Jahre. Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden u.a. folgende Themen:

  • Versorgung und Haltung von Tieren
  • Bearbeitung und Pflege des Bodens
  • Instandhaltung und Wartung
  • Pflanzenproduktion
  • Tierproduktion
  • Agrartechnik
  • Naturschutz und Landschaftspflege
  • Verarbeitung und Lagerung von Erzeugnissen

Vorkenntnisse für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Vorausgesetzt wird in der Regel eine Eignungsuntersuchung, die durch die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst wird. Wichtige Schulfächer, die für eine erfolgreiche Ausbildung hilfreich sind, sind Mathematik, Werken/Technik und Biologie.

Interessen nach dem RIASEC Verfahren für die Ausbildung

Folgende Interessen sollten gemäß dem RIASEC Verfahren für die Ausbildung besitzen:

  • Realistisch: Interesse an praktischer Arbeit, z.B. Böden bearbeiten, Pflanzen anbauen oder Tiere versorgen
  • Investigativ: Interesse an naturwissenschaftlichen und biologischen Zusammenhängen, z.B. Tier- und Pflanzenwachstum
  • Konventionell: Interesse an organisatorischen Aufgaben, z.B. Planung der Ernte oder Lagerung von Erzeugnissen

Soft und Hard Skills in dem Beruf

Wichtige Soft Skills im Beruf sind Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, gute körperliche Konstitution und technisches Verständnis. Hard Skills sind Kenntnisse in Ackerbau, Anbau, Pflanzenschutz, Tierhaltung und Wartung von Maschinen und Geräten.

Aufgaben in der Ausbildung

In der Ausbildung sind Aufgaben wie Versorgung und Haltung von Tieren, Pflanzenanbau, Ernte und Lagerung von Erzeugnissen, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Geräten sowie Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu erwarten.

Als was und wo kann ich später arbeiten?

Mögliche Berufsfelder nach der Ausbildung sind:

  1. Landwirtschaftlicher Betrieb: Arbeit in der Tier- und Pflanzenproduktion
  2. Landwirtschaftlicher Nebenbetrieb: Unterstützung in unterschiedlichen land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeiten
  3. Versuchsanstalten: Mitarbeit bei Forschung und Entwicklung im landwirtschaftlichen Bereich

Aufgaben im Berufsalltag

Zu den Aufgaben im Berufsalltag gehören u.a.:

  • Versorgung, Fütterung und Pflege von Nutztieren
  • Pflanzenschutz und Düngung
  • Anbau, Pflege und Ernte von Nutzpflanzen
  • Wartung und Instandsetzung von Maschinen und Geräten

Gehaltsspanne während der Ausbildung und nach abgeschlossener Ausbildung

Die Ausbildungsvergütung variiert je nach Betrieb und Einrichtung. In Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation erhalten die Auszubildenden Leistungen vom Rehabilitationsträger zur Unterstützung. Nach der Ausbildung hängt das Gehalt von verschiedenen Faktoren wie Arbeitsort, Berufserfahrung und Tarifverträgen ab.

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