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Kraftfahrzeugmechatroniker:in – Schwerpunkt Motorradtechnik

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Als Kraftfahrzeugmechatroniker:in mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik wartest, reparierst und optimierst du Motorräder, Roller und andere Zweiräder. Du arbeitest an Motoren, Fahrwerken und elektronischen Systemen und sorgst dafür, dass Fahrzeuge sicher und leistungsfähig sind. Der Beruf verbindet Mechanik, Elektronik und Diagnosearbeit.

Dieser Beruf passt zu dir, wenn du …

  • Begeisterung für Motorräder hast
  • technisches Verständnis mitbringst
  • handwerklich geschickt bist
  • gerne praktisch arbeitest
  • sorgfältig und verantwortungsbewusst bist
  • Mathematik oder Physik in der Schule interessant findest

Kernaufgabengebiete und Themen des Berufs

Im Schwerpunkt Motorradtechnik führst du Wartungs- und Reparaturarbeiten an Zweirädern durch. Du prüfst Motoren, Getriebe, Bremsanlagen und Fahrwerke und tauschst defekte Bauteile aus.

Außerdem arbeitest du mit moderner Diagnosetechnik, um Fehler in elektronischen Systemen zu finden. Du installierst Zubehörteile oder nimmst individuelle Umbauten vor. Kenntnisse in Mechanik, Elektronik, Steuerungstechnik und Werkstoffkunde sind dabei zentral.

Soft Skills und Hard Skills

Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese entwickelst du im Laufe der Ausbildung weiter.

Wichtige Soft Skills

  • Technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Teamfähigkeit

Wichtige Hard Skills

  • Motor- und Getriebetechnik
  • Brems- und Fahrwerkstechnik
  • Diagnose elektronischer Systeme
  • Lesen technischer Zeichnungen
  • Wartungs- und Reparaturtechniken

Zugangsvoraussetzungen

Für die Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatroniker:in wird meist ein Hauptschulabschluss oder mittlerer Schulabschluss erwartet. Gute Leistungen in Mathematik, Physik und Technik sind hilfreich. Technisches Interesse, handwerkliches Geschick und Verantwortungsbewusstsein sind wichtige Voraussetzungen. Ein Praktikum in einer Motorradwerkstatt kann dir den Einstieg erleichtern.

Typische Berufsfelder und Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung arbeitest du in Motorradwerkstätten, bei Zweiradhändlern oder bei Herstellern. Dein Arbeitsplatz befindet sich überwiegend in Werkhallen.

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen beispielsweise als Zweiradmechanikermeister:in oder als Techniker:in im Bereich Fahrzeugtechnik. Auch Spezialisierungen auf Rennsporttechnik oder individuelle Umbauten sind möglich. Mit Erfahrung kannst du Leitungsaufgaben übernehmen oder dich selbstständig machen.

Aufgaben im Berufsalltag

Dein Berufsalltag beginnt häufig mit einer Inspektion oder Fehlerdiagnose. Du prüfst Bauteile, analysierst Störungen mithilfe von Diagnosesoftware und planst Reparaturen.

Anschließend führst du Wartungs- oder Umbauarbeiten durch und überprüfst die Funktion aller sicherheitsrelevanten Systeme. Präzision ist entscheidend, da deine Arbeit direkten Einfluss auf die Fahrsicherheit hat.

Gehalt während der Ausbildung und danach

Während der Ausbildung liegt die Vergütung meist zwischen etwa 900 und 1.200 Euro brutto im Monat. Nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von rund 2.800 bis 3.700 Euro brutto rechnen. Mit Berufserfahrung, Spezialisierung oder Meistertitel sind höhere Einkommen möglich.

Alternative Berufe

  • Kraftfahrzeugmechatroniker:in – Schwerpunkt Karosserietechnik
  • Land- und Baumaschinenmechatroniker:in
  • Mechatroniker:in
  • Industriemechaniker:in
  • Fahrzeuglackierer:in

Zweiradtechnik sicher beherrschen

Als Kraftfahrzeugmechatroniker:in im Schwerpunkt Motorradtechnik sorgst du dafür, dass Motorräder zuverlässig und sicher unterwegs sind. Wenn du Technikbegeisterung mit praktischer Arbeit verbinden möchtest, bietet dir dieser Beruf eine spezialisierte Perspektive in der Fahrzeugbranche.



Egal welche Form hier steht – angesprochen bist Du, unabhängig von Geschlecht oder Identität. Nutze die Chancen, entdecke Deine Stärken und gestalte Deine berufliche Zukunft selbst.