Ausbildung

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Lacklaborant:in

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Als Lacklaborant:in entwickelst und prüfst du Lacke, Farben und Beschichtungsstoffe. Du arbeitest im Labor und untersuchst, wie sich Materialien auf unterschiedlichen Oberflächen verhalten. Der Beruf verbindet Chemie, Technik und Qualitätskontrolle.

Dieser Beruf passt zu dir, wenn du …

  • Interesse an Chemie und Naturwissenschaften hast
  • gerne im Labor arbeitest
  • sorgfältig und genau bist
  • analytisch denken kannst
  • Verantwortung für Qualität übernehmen möchtest
  • technische Zusammenhänge verstehen willst

Kernaufgabengebiete und Themen des Berufs

Lacklaborant:innen entwickeln neue Lacke und Beschichtungssysteme oder verbessern bestehende Produkte. Du mischst Rohstoffe nach bestimmten Rezepturen und prüfst Eigenschaften wie Farbton, Glanzgrad, Haftung oder Widerstandsfähigkeit.

Im Labor führst du physikalische und chemische Tests durch, beispielsweise zur Beständigkeit gegenüber Hitze, Feuchtigkeit oder Chemikalien. Du dokumentierst Ergebnisse und wertest Messdaten aus. Auch Umwelt- und Sicherheitsaspekte spielen eine wichtige Rolle, etwa bei der Entwicklung emissionsarmer Produkte.

Soft Skills und Hard Skills

Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese entwickelst du im Laufe der Ausbildung weiter.

Wichtige Soft Skills

  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Analytisches Denkvermögen
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein

Wichtige Hard Skills

  • Kenntnisse in Chemie
  • Umgang mit Laborgeräten
  • Durchführung von Prüfverfahren
  • Dokumentation und Auswertung von Messdaten
  • Grundlagen der Werkstoffkunde

Zugangsvoraussetzungen

Für die Ausbildung als Lacklaborant:in wird meist ein mittlerer Schulabschluss oder die Hochschulreife erwartet. Gute Leistungen in Chemie, Mathematik und Physik sind besonders wichtig. Genauigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Interesse an naturwissenschaftlichen Themen sind zentrale Voraussetzungen. Ein Praktikum in einem Labor oder Chemiebetrieb kann dir den Einstieg erleichtern.

Typische Berufsfelder und Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung arbeitest du in Unternehmen der Lack- und Farbenindustrie oder in Entwicklungs- und Prüflaboren. Dein Arbeitsplatz befindet sich überwiegend im Labor, teilweise auch in Produktionsbereichen.

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen beispielsweise als Industriemeister:in Chemie oder als Techniker:in im Bereich Chemietechnik. Auch ein Studium der Chemie oder Verfahrenstechnik ist möglich. Mit Erfahrung kannst du verantwortliche Positionen in Forschung und Entwicklung übernehmen.

Aufgaben im Berufsalltag

Dein Berufsalltag beginnt mit der Vorbereitung von Versuchsreihen. Du wiegst Rohstoffe ab, mischst Proben und stellst Testbeschichtungen her.

Anschließend prüfst du Eigenschaften wie Trocknungszeit, Farbwirkung oder Widerstandsfähigkeit. Du dokumentierst deine Ergebnisse sorgfältig und vergleichst sie mit vorgegebenen Qualitätsstandards. Präzision ist entscheidend, da deine Arbeit die Grundlage für marktfähige Produkte bildet.

Gehalt während der Ausbildung und danach

Während der Ausbildung liegt die Vergütung meist zwischen etwa 1.000 und 1.200 Euro brutto im Monat. Nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von rund 3.000 bis 3.800 Euro brutto rechnen. Mit Berufserfahrung oder Weiterbildungen sind höhere Einkommen möglich.

Alternative Berufe

  • Chemielaborant:in
  • Produktionsfachkraft Chemie
  • Verfahrenstechnolog:in Metall
  • Werkstoffprüfer:in
  • Milchwirtschaftliche:r Laborant:in

Beschichtungen mit Qualität entwickeln

Als Lacklaborant:in trägst du dazu bei, dass Oberflächen geschützt und optisch gestaltet werden. Wenn du Chemie, Technik und präzises Arbeiten verbinden möchtest, bietet dir dieser Beruf eine zukunftsorientierte Perspektive in der Industrie.



Egal welche Form hier steht – angesprochen bist Du, unabhängig von Geschlecht oder Identität. Nutze die Chancen, entdecke Deine Stärken und gestalte Deine berufliche Zukunft selbst.