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Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in

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Als Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in (MATSE) verbindest du Mathematik mit Informatik. Du entwickelst Softwarelösungen, programmierst Algorithmen und arbeitest an technischen oder wissenschaftlichen Anwendungen. Der Beruf ist häufig als duale Ausbildung mit Studium organisiert und kombiniert Theorie und Praxis.

Dieser Beruf passt zu dir, wenn du …

  • Interesse an Mathematik und Informatik hast
  • gerne logisch und analytisch denkst
  • Freude am Programmieren hast
  • komplexe Probleme lösen möchtest
  • sorgfältig und strukturiert arbeitest
  • Mathematik in der Schule besonders magst

Kernaufgabengebiete und Themen des Berufs

Mathematisch-technische Softwareentwickler:innen konzipieren und programmieren Softwarelösungen. Du entwickelst Algorithmen zur Datenanalyse, Simulation oder Optimierung.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf mathematischen Modellen, beispielsweise in der Statistik, Numerik oder Kryptografie. Du testest Programme, analysierst Fehler und verbesserst bestehende Systeme. Programmiersprachen, Datenbanken und Softwarearchitektur gehören ebenso zu deinen Themen wie angewandte Mathematik.

Soft Skills und Hard Skills

Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese entwickelst du im Laufe der Ausbildung oder des dualen Studiums weiter.

Wichtige Soft Skills

  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Strukturierte Arbeitsweise
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit

Wichtige Hard Skills

  • Kenntnisse in höherer Mathematik
  • Programmiersprachen (z. B. Java, C++, Python)
  • Algorithmen- und Datenstrukturen
  • Datenbankkenntnisse
  • Softwareentwicklung und Testing

Zugangsvoraussetzungen

Für die Ausbildung als Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in wird in der Regel die Hochschulreife erwartet. Sehr gute Leistungen in Mathematik sind besonders wichtig. Da die Ausbildung häufig mit einem Studium kombiniert ist, sind analytisches Denken und Lernbereitschaft zentrale Voraussetzungen. Teilweise sind Auswahltests oder Eignungsprüfungen üblich.

Typische Berufsfelder und Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung arbeitest du in IT-Unternehmen, Forschungsinstituten, Banken, Versicherungen oder Industrieunternehmen. Besonders gefragt bist du in Bereichen wie Datenanalyse, Simulation oder Finanzmathematik.

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen beispielsweise durch ein weiterführendes Studium in Informatik, Mathematik oder Data Science. Mit Erfahrung kannst du Projektverantwortung übernehmen oder dich auf spezialisierte Bereiche wie Künstliche Intelligenz oder IT-Sicherheit konzentrieren.

Aufgaben im Berufsalltag

Dein Berufsalltag besteht aus der Entwicklung und Optimierung von Software. Du analysierst Anforderungen, erstellst mathematische Modelle und setzt diese in Code um.

Du testest Programme, dokumentierst Ergebnisse und arbeitest eng mit anderen Entwickler:innen oder Fachabteilungen zusammen. Präzision und logisches Denken sind dabei entscheidend.

Gehalt während der Ausbildung und danach

Während einer dualen Ausbildung mit Studium liegt die Vergütung meist zwischen etwa 1.000 und 1.400 Euro brutto im Monat. Nach Abschluss kannst du mit einem Einstiegsgehalt von rund 3.800 bis 4.800 Euro brutto rechnen. Mit Berufserfahrung oder Spezialisierung sind deutlich höhere Einkommen möglich.

Alternative Berufe

  • Fachinformatiker:in für Anwendungsentwicklung
  • Data Scientist
  • Softwareentwickler:in
  • Wirtschaftsinformatiker:in
  • IT-System-Elektroniker:in

Mathematik in Code verwandeln

Als Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in entwickelst du anspruchsvolle Software auf mathematischer Grundlage. Wenn du analytisches Denken mit Programmierung verbinden möchtest, bietet dir dieser Beruf hervorragende Perspektiven in der IT- und Technologiewelt.



Egal welche Form hier steht – angesprochen bist Du, unabhängig von Geschlecht oder Identität. Nutze die Chancen, entdecke Deine Stärken und gestalte Deine berufliche Zukunft selbst.