Ausbildung
Als Umweltschutztechnische:r Assistent:in arbeitest du an der Schnittstelle von Umwelt, Technik und Naturwissenschaften. Du untersuchst Wasser, Luft und Boden, führst Messungen durch und unterstützt Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz. Der Beruf ist naturwissenschaftlich geprägt, praxisnah und gesellschaftlich relevant – ideal für dich, wenn du Umweltfragen spannend findest und gerne genau arbeitest.
Umweltschutztechnische Assistent:innen führen Untersuchungen zur Umweltqualität durch. Du entnimmst Proben von Wasser, Luft oder Boden und analysierst sie im Labor auf Schadstoffe, Nährstoffe oder andere relevante Parameter. Dabei arbeitest du mit Messgeräten, Laborinstrumenten und standardisierten Prüfverfahren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Datenauswertung und Dokumentation. Du wertest Messergebnisse aus, erstellst Protokolle und unterstützt Fachkräfte bei der Bewertung von Umweltbelastungen. Auch die Mitarbeit an Umweltprojekten, etwa in der Abfallwirtschaft, im Gewässerschutz oder bei Emissionsmessungen, gehört dazu.
Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese kannst du jedoch im Laufe der Ausbildung und deines Berufslebens weiter aufbauen und erweitern.
Der Beruf Umweltschutztechnische:r Assistent:in ist in der Regel eine schulische Ausbildung an Berufsfachschulen oder Fachschulen. Meist wird ein mittlerer Schulabschluss erwartet. Gute Kenntnisse in naturwissenschaftlichen Fächern sind wichtig. Teilweise sind Praktika oder Eignungstests Bestandteil des Aufnahmeverfahrens.
Nach der Ausbildung arbeitest du in Umweltlaboren, bei Umweltbehörden, Ingenieur- und Gutachterbüros, in Industrieunternehmen oder bei Entsorgungs- und Wasserwirtschaftsbetrieben. Einsatzbereiche sind Umweltanalytik, Monitoring, Qualitätssicherung oder Projektunterstützung.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel durch ein Studium im Bereich Umwelttechnik, Umweltwissenschaften, Geowissenschaften oder Chemie. Auch Spezialisierungen auf bestimmte Umweltbereiche wie Wasser- oder Abfallmanagement sind möglich.
Dein Berufsalltag besteht aus der Probenahme, der Durchführung von Messungen und Laboranalysen sowie der Auswertung der Ergebnisse. Du dokumentierst Messdaten, wartest Geräte und arbeitest nach strengen Sicherheits- und Qualitätsstandards.
Je nach Einsatzort bist du sowohl im Labor als auch draußen im Gelände tätig.
Da es sich meist um eine schulische Ausbildung handelt, erhältst du währenddessen häufig keine Ausbildungsvergütung. Nach dem Abschluss kannst du mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.500 bis 3.300 Euro brutto im Monat rechnen. Mit Berufserfahrung oder einem anschließenden Studium sind höhere Gehälter möglich.
Der Beruf Umweltschutztechnische:r Assistent:in verbindet Naturwissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit. Wenn du aktiv zum Schutz von Umwelt und Ressourcen beitragen möchtest, bietet dir dieser Beruf sinnvolle Aufgaben und gute Zukunftsperspektiven.