Ausbildung
Als Verkehrsüberwacher:in bzw. Hilfspolizist:in sorgst du für Sicherheit, Ordnung und einen reibungslosen Ablauf im öffentlichen Raum. Du überwachst den ruhenden und fließenden Verkehr, setzt Vorschriften durch und bist Ansprechpartner:in für Bürger:innen. Der Beruf ist verantwortungsvoll, rechtlich geprägt und ideal für dich, wenn du gerne draußen arbeitest, klar kommunizierst und zur öffentlichen Sicherheit beitragen möchtest.
Verkehrsüberwacher:innen kontrollieren die Einhaltung von Verkehrs- und Parkvorschriften. Du stellst Verwarnungen oder Anzeigen aus, dokumentierst Verstöße und leitest Maßnahmen ein. Je nach Kommune überwachst du auch Halteverbote, Baustellenabsicherungen oder Sondernutzungen.
Als Hilfspolizist:in unterstützt du zusätzlich die Polizei oder den kommunalen Ordnungsdienst. Dazu gehören Kontrollgänge, Präsenzdienste, Absicherung von Veranstaltungen sowie einfache ordnungsrechtliche Maßnahmen. Du arbeitest nach gesetzlichen Vorgaben und stehst in engem Austausch mit Polizei und Verwaltung.
Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese kannst du jedoch während der Einarbeitung, in Lehrgängen und im Berufsalltag weiter aufbauen und festigen.
Die Zugangsvoraussetzungen variieren je nach Kommune oder Bundesland. In der Regel wird ein Haupt- oder mittlerer Schulabschluss erwartet. Wichtig sind Zuverlässigkeit, ein einwandfreies Führungszeugnis und körperliche Eignung. Häufig gehören eine interne Ausbildung oder Lehrgänge im Ordnungs- und Verkehrsrecht sowie eine Eignungsprüfung dazu.
Du arbeitest bei kommunalen Ordnungsdiensten, Stadtverwaltungen oder als Hilfspolizist:in in Städten und Gemeinden. Einsatzbereiche sind Verkehrsüberwachung, Ordnungsdienst, Präsenzstreifen oder Veranstaltungsabsicherung.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es durch Qualifizierungen im Ordnungsrecht, Einsatztraining oder durch den Wechsel in andere Bereiche der öffentlichen Sicherheit. Mit entsprechender Qualifikation ist auch der Einstieg in den Polizeivollzugsdienst oder in verwaltungsnahe Funktionen möglich.
Dein Berufsalltag besteht aus Kontrollgängen, der Überwachung von Verkehrsflächen, dem Ausstellen von Verwarnungen sowie Gesprächen mit Bürger:innen. Du dokumentierst Sachverhalte, arbeitest mit digitalen Geräten und hältst Rücksprache mit Leitstellen oder der Polizei.
Schichtarbeit, Wochenend- oder Feiertagsdienste sind je nach Einsatzgebiet üblich.
Die Vergütung richtet sich nach kommunalen oder tariflichen Regelungen. Während der Qualifizierungsphase erhältst du meist ein tarifliches Entgelt. Nach der Einarbeitung liegt das Bruttogehalt häufig zwischen 2.500 und 3.300 Euro im Monat. Mit Erfahrung, Zulagen oder höherer Verantwortung sind höhere Einkommen möglich.
Der Beruf Verkehrsüberwacher:in / Hilfspolizist:in verbindet Recht, Verantwortung und Bürgernähe. Wenn du für Ordnung sorgen, Konflikte sachlich lösen und einen sichtbaren Beitrag zur Sicherheit im öffentlichen Raum leisten möchtest, bietet dir dieser Beruf stabile und sinnstiftende Perspektiven im kommunalen Dienst.