Ausbildung
Als Werkfeuerwehrmann:frau sorgst du für den Brandschutz und die Sicherheit auf dem Gelände eines Unternehmens, zum Beispiel in Industrieparks, Chemiewerken oder großen Produktionsbetrieben. Du verhinderst Gefahren, leistest im Notfall schnelle Hilfe und kennst dich mit technischen Anlagen ebenso aus wie mit Rettungs- und Löschtechnik. Der Beruf ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und ideal für dich, wenn du Verantwortung übernehmen möchtest und körperlich fit bist.
Werkfeuerwehrleute sind für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz zuständig. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen von Gebäuden, Maschinen und Anlagen, das Überprüfen von Brandmelde- und Löschanlagen sowie das Erstellen und Umsetzen von Sicherheitskonzepten. Ziel ist es, Brände und Unfälle bereits im Vorfeld zu verhindern.
Im Einsatzfall löschst du Brände, sicherst Gefahrstoffe, rettest Personen und leistest Erste Hilfe. Je nach Betrieb kommen spezielle Aufgaben hinzu, zum Beispiel der Umgang mit Chemikalien, Gasen oder komplexen Industrieanlagen. Auch Übungen, Schulungen und die Wartung von Fahrzeugen und Geräten gehören fest zum Berufsbild.
Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese kannst du jedoch während der Ausbildung und im späteren Berufsleben weiter aufbauen und erweitern.
Der Einstieg als Werkfeuerwehrmann:frau erfolgt häufig über eine handwerkliche oder technische Berufsausbildung, zum Beispiel als Elektroniker:in, Mechatroniker:in oder Industriemechaniker:in, mit anschließender feuerwehrtechnischer Ausbildung. In vielen Betrieben werden ein mittlerer Schulabschluss, sehr gute körperliche Fitness sowie die gesundheitliche Eignung für den Feuerwehrdienst vorausgesetzt. Ein Führerschein und Schichtbereitschaft sind meist erforderlich.
Werkfeuerwehrleute arbeiten in Industrieunternehmen, Chemie- und Energieunternehmen, großen Logistikzentren oder Forschungseinrichtungen. Ihr Einsatzgebiet ist immer an einen Betrieb gebunden, in dem besondere Sicherheitsanforderungen bestehen.
Weiterbildungen sind zum Beispiel als Gruppen- oder Zugführer:in, Brandschutzbeauftragte:r oder Einsatzleiter:in möglich. Mit entsprechender Qualifikation kannst du auch in den Bereich Arbeitssicherheit, Notfallmanagement oder Werkschutz wechseln.
Im Alltag führst du Kontrollgänge durch, überprüfst Brandschutzeinrichtungen und nimmst an Übungen teil. Du wartest Fahrzeuge und Geräte, schulst Mitarbeiter:innen im Brandschutz und bist jederzeit einsatzbereit. Kommt es zu einem Alarm, rückst du sofort aus, rettest Menschen, bekämpfst Brände oder sicherst Gefahrstoffe.
Neben Einsätzen gehören auch Dokumentation, Schulungen und die Zusammenarbeit mit externen Feuerwehren und Rettungsdiensten zu deinem Arbeitsalltag.
Während der feuerwehrtechnischen Ausbildung oder Qualifizierung variiert die Vergütung je nach Betrieb. Nach dem Einstieg liegt das Gehalt als Werkfeuerwehrmann:frau meist zwischen 3.000 und 4.000 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen oder Führungsverantwortung sind höhere Gehälter möglich.
Der Beruf Werkfeuerwehrmann:frau ist anspruchsvoll und verantwortungsvoll. Wenn du Technik, Teamarbeit und den Schutz von Menschen und Anlagen miteinander verbinden möchtest, findest du hier einen Beruf mit hoher Bedeutung und starken Zukunftsperspektiven.
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