Nanowissenschaften

Die Nanowissenschaften befassen sich mit der Herstellung und Nutzung von Materialien sowie Effekten im Bereich von einem bis einhundert Nanometern, wobei ein Nanometer einem Millionstel Millimeter entspricht. In diesem Größenbereich dominieren Oberflächen-, Quanten- und Selbstorganisationseffekte die Eigenschaften von Nanomaterialien. Die Nanowissenschaften erarbeiten aus der Perspektive einer Vielzahl von Teildisziplinen der Physik, Chemie und Biologie Grundlagenwissen, das anschließend in praktischen Anwendungen wie z.B. der Nanotechnologie genutzt wird. Die Anwendungsgebiete der Nanowissenschaften reichen von den Materialwissenschaften und der Produktionstechnik über die Oberflächenphysik und Mikroelektronik bis hin zu Anwendungen in der Medizin und den Lebenswissenschaften. Zu den Nanowissenschaften gehören die Studienfelder Nanoanalytik, Nanochemie, Nanoelektronik, Nanomaterialien und natürlich die Nanotechnologie.

Wenn Sie Nanowissenschaften studieren möchten, sollten Sie vertiefte Kenntnisse in den Schulfächern Mathematik, Physik, Chemie und je nach Ausrichtung des Studiengangs auch in Biologie mitbringen. Gute Kenntnisse in Informatik sind hilfreich, gute Kenntnisse in Englisch sinnvoll, da Fachliteratur häufig nur in Englisch vorliegt.