Ausbildung
Als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik arbeitest du daran, dass Straßen, Wege und Verkehrsanlagen sicher, funktionsfähig und gut organisiert sind. Du bist an Bau, Instandhaltung und Kontrolle von Verkehrsflächen beteiligt und sorgst dafür, dass der Verkehr reibungslos fließen kann. Der Beruf verbindet Technik, Bauwesen und Organisation und ist ideal für dich, wenn du praktisch arbeiten möchtest und Interesse an Infrastruktur und Verkehr hast.
Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik sind für den Bau, die Wartung und die Überwachung von Straßen, Wegen und Verkehrsanlagen zuständig. Du arbeitest an Fahrbahnen, Geh- und Radwegen, Kreuzungen sowie an Verkehrszeichen, Markierungen und Leitsystemen. Dabei achtest du darauf, dass alle Arbeiten den technischen Vorschriften und Sicherheitsstandards entsprechen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Verkehrssicherung. Du planst und richtest Baustellenabsicherungen ein, kontrollierst Beschilderungen und sorgst dafür, dass Verkehrsteilnehmer:innen sicher an Baustellen vorbeigeführt werden. Außerdem wirkst du bei der Analyse von Verkehrsabläufen mit und hilfst, Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umzusetzen.
Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese kannst du jedoch im Laufe der Ausbildung und deines Berufslebens weiter aufbauen und erweitern.
Für die Ausbildung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik wird in der Regel ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss erwartet. Wichtig sind technisches Interesse, körperliche Belastbarkeit und ein hohes Sicherheitsbewusstsein. Gute Kenntnisse in Mathematik und Technik sind hilfreich. Ein Praktikum im Bauhof oder im Straßenbau kann dir einen guten Einblick in den Beruf geben.
Nach der Ausbildung arbeitest du bei kommunalen Bauhöfen, Straßenbauämtern, Bauunternehmen oder bei Dienstleistern im Bereich Verkehrs- und Infrastrukturmanagement. Einsatzorte sind öffentliche Straßen, Baustellen, Verkehrsanlagen sowie Betriebshöfe.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel zur Vorarbeiter:in, zum/zur Techniker:in im Tiefbau oder durch eine Meisterqualifikation. Auch ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen oder Verkehrstechnik kann dir weitere Karrierechancen eröffnen. Mit Berufserfahrung kannst du verantwortungsvollere Aufgaben in der Planung oder Koordination übernehmen.
Dein Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und findet häufig im Freien statt. Du kontrollierst Straßen und Verkehrsflächen, führst kleinere Reparaturen durch und unterstützt bei größeren Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Dazu gehört auch das Aufstellen und Warten von Verkehrszeichen, Absperrungen und Markierungen.
Außerdem dokumentierst du Schäden, misst Flächen aus und arbeitest eng mit Kolleg:innen sowie anderen Fachkräften zusammen. Sicherheit spielt dabei immer eine zentrale Rolle, sowohl für dich selbst als auch für alle Verkehrsteilnehmer:innen.
Während der Ausbildung liegt die Vergütung je nach Ausbildungsjahr und Arbeitgeber meist zwischen etwa 850 und 1.100 Euro brutto im Monat. Nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von rund 2.600 bis 3.300 Euro brutto rechnen. Mit zunehmender Berufserfahrung, Weiterbildungen oder einer höheren Position sind weitere Gehaltssteigerungen möglich.
Als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik leistest du einen wichtigen Beitrag für Mobilität und Sicherheit im Alltag. Der Beruf bietet dir praktische Arbeit, klare Aufgaben und gute Zukunftsaussichten im öffentlichen und privaten Bereich. Wenn du Technik, Bau und Verantwortung verbinden möchtest, ist dieser Beruf eine starke Grundlage für deine berufliche Zukunft.