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Landwirtschaftlich-technische:r Assistent:in

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Als Landwirtschaftlich-technische:r Assistent:in (LTA) arbeitest du im Labor oder im Versuchsfeld und unterstützt Forschung sowie Qualitätssicherung in der Landwirtschaft. Du untersuchst Pflanzen, Böden, Futtermittel oder Saatgut und wertest Versuchsergebnisse aus. Der Beruf verbindet Naturwissenschaften mit praktischer Arbeit im Agrarbereich.

Dieser Beruf passt zu dir, wenn du …

  • Interesse an Biologie und Chemie hast
  • gerne im Labor arbeitest
  • analytisch und sorgfältig vorgehst
  • Interesse an Landwirtschaft und Umwelt mitbringst
  • Freude an Dokumentation und Auswertung hast
  • Verantwortung für Qualität übernehmen möchtest

Kernaufgabengebiete und Themen des Berufs

Landwirtschaftlich-technische Assistent:innen führen chemische, biologische und physikalische Untersuchungen durch. Du analysierst Bodenproben, prüfst Saatgutqualität oder untersuchst Pflanzen auf Krankheiten.

Außerdem betreust du Versuchsreihen im Gewächshaus oder auf dem Feld. Du dokumentierst Ergebnisse, wertest Messdaten aus und unterstützt bei der Entwicklung neuer Anbauverfahren oder Pflanzensorten. Themen wie Pflanzenphysiologie, Mikrobiologie, Bodenkunde und Qualitätsmanagement sind zentrale Bestandteile deiner Ausbildung.

Soft Skills und Hard Skills

Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese baust du im Laufe der Ausbildung weiter aus.

Wichtige Soft Skills

  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Analytisches Denkvermögen
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit

Wichtige Hard Skills

  • Kenntnisse in Biologie und Chemie
  • Umgang mit Laborgeräten
  • Durchführung von Analyseverfahren
  • Dokumentation und Datenauswertung
  • Grundlagen der Pflanzen- und Bodenkunde

Zugangsvoraussetzungen

Die Ausbildung erfolgt in der Regel schulisch und dauert zwei bis drei Jahre. Meist wird ein mittlerer Schulabschluss oder die Hochschulreife erwartet. Gute Leistungen in Biologie, Chemie und Mathematik sind wichtig. Praktische Erfahrungen im Labor oder in landwirtschaftlichen Betrieben sind von Vorteil.

Typische Berufsfelder und Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung arbeitest du in landwirtschaftlichen Untersuchungsämtern, Forschungseinrichtungen, Saatgutunternehmen oder in der Qualitätssicherung von Agrarbetrieben.

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen beispielsweise durch ein Studium im Bereich Agrarwissenschaften, Biotechnologie oder Umweltwissenschaften. Mit Erfahrung kannst du verantwortliche Positionen in Laboren oder Forschungsprojekten übernehmen.

Aufgaben im Berufsalltag

Dein Berufsalltag beginnt mit der Annahme und Vorbereitung von Proben. Du führst Analysen durch, dokumentierst Messwerte und vergleichst Ergebnisse mit vorgegebenen Standards.

Bei Versuchsreihen betreust du Pflanzenbestände, entnimmst Proben und wertest Daten aus. Präzision und sorgfältige Dokumentation sind entscheidend, da deine Arbeit die Grundlage für wissenschaftliche Entscheidungen bildet.

Gehalt während der Ausbildung und danach

Während einer schulischen Ausbildung erhältst du meist keine Ausbildungsvergütung. Nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.700 bis 3.400 Euro brutto im Monat rechnen. Mit Berufserfahrung oder weiterführendem Studium sind höhere Einkommen möglich.

Alternative Berufe

  • Pflanzentechnolog:in
  • Landwirt:in
  • Biologielaborant:in
  • Chemielaborant:in
  • Milchwirtschaftliche:r Laborant:in

Landwirtschaft wissenschaftlich unterstützen

Als Landwirtschaftlich-technische:r Assistent:in arbeitest du an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis. Wenn du Naturwissenschaften mit landwirtschaftlichen Fragestellungen verbinden möchtest, bietet dir dieser Beruf vielseitige Perspektiven im Agrarbereich.



Egal welche Form hier steht – angesprochen bist Du, unabhängig von Geschlecht oder Identität. Nutze die Chancen, entdecke Deine Stärken und gestalte Deine berufliche Zukunft selbst.