Ausbildung

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Tennislehrer:in

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Als Tennislehrer:in vermittelst du Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Technik, Taktik und Freude am Tennissport. Du planst Trainings, leitest Übungseinheiten an und unterstützt Spieler:innen dabei, ihr Leistungsniveau zu verbessern – vom Anfänger bis zum ambitionierten Wettkampfspieler. Der Beruf ist sportlich, pädagogisch geprägt und ideal für dich, wenn du Tennis liebst und dein Wissen weitergeben möchtest.

Dieser Beruf passt zu dir, wenn du …

  • Leidenschaft für Tennis und Sport hast
  • gerne mit Menschen arbeitest und Wissen vermittelst
  • kommunikativ, motivierend und geduldig bist
  • körperlich fit und belastbar bist
  • Verantwortung übernehmen kannst
  • Interesse an Trainingslehre und Pädagogik hast

Kernaufgabengebiete und Themen des Berufs

Tennislehrer:innen planen und leiten Trainingsstunden für Einzelpersonen oder Gruppen. Du vermittelst Schlagtechniken wie Vorhand, Rückhand, Aufschlag und Volley sowie taktisches Spielverständnis. Dabei passt du dein Training an Alter, Leistungsstand und Ziele der Spieler:innen an.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Trainingsorganisation. Du erstellst Trainingspläne, bereitest Übungen vor, analysierst Spielabläufe und gibst individuelles Feedback. Je nach Tätigkeit betreust du auch Mannschaften bei Wettkämpfen, organisierst Tenniscamps oder unterstützt im Jugend- und Nachwuchstraining.

Soft Skills und Hard Skills

Es ist von Vorteil, wenn du einige der folgenden Fähigkeiten bereits mitbringst. Diese kannst du jedoch im Laufe deiner Ausbildung, deiner Trainerlizenz und deiner beruflichen Praxis weiter aufbauen und erweitern.

Wichtige Soft Skills

  • Motivations- und Begeisterungsfähigkeit
  • Kommunikationsstärke
  • Geduld und Einfühlungsvermögen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Organisationstalent

Wichtige Hard Skills

  • Tennistechnik und Spielpraxis
  • Trainings- und Bewegungslehre
  • Fehleranalyse und Korrektur
  • Grundlagen der Sportpädagogik
  • Verletzungsprävention und Aufwärmprogramme

Zugangsvoraussetzungen

Tennislehrer:in ist kein klassischer dualer Ausbildungsberuf. Der Einstieg erfolgt in der Regel über Trainerlizenzen, zum Beispiel des Deutschen Tennis Bundes (DTB) oder entsprechender Landesverbände. Voraussetzungen sind meist sehr gute eigene Spielpraxis, sportliche Eignung und ein Mindestalter. Für höhere Lizenzstufen sind zusätzliche Lehrgänge und Prüfungen erforderlich.

Typische Berufsfelder und Weiterbildungsmöglichkeiten

Tennislehrer:innen arbeiten in Tennisvereinen, Tennisschulen, Sportclubs, Hotels, Ferienanlagen oder selbstständig. Einsatzbereiche sind Kinder- und Jugendtraining, Erwachsenentraining, Leistungssport oder Freizeit- und Gesundheitssport.

Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es durch höhere Trainerlizenzen, Spezialisierungen im Leistungs- oder Nachwuchstraining oder durch ein Studium im Bereich Sportwissenschaften oder Sportmanagement. Mit Erfahrung kannst du auch leitende Funktionen in Tennisschulen oder Vereinen übernehmen.

Aufgaben im Berufsalltag

Dein Berufsalltag besteht aus der Vorbereitung und Durchführung von Trainingseinheiten, der Betreuung von Spieler:innen sowie der Analyse von Technik und Spielverhalten. Du organisierst Trainingszeiten, pflegst Kontakte zu Vereinen und Eltern und bist häufig im Freien oder in Tennishallen aktiv.

Je nach Einsatzgebiet gehören auch Wochenend- oder Ferienzeiten zum Arbeitsalltag.

Gehaltsspanne und Verdienstmöglichkeiten

Das Einkommen von Tennislehrer:innen variiert stark je nach Qualifikation, Lizenzstufe, Beschäftigungsform und Region. Angestellte verdienen häufig zwischen 2.500 und 4.000 Euro brutto im Monat. Selbstständige Trainer:innen rechnen meist auf Stundenbasis ab, wodurch sowohl niedrigere als auch höhere Einkommen möglich sind.

Alternative Berufe

  • Sport- und Fitnesskaufmann:frau
  • Fitnesstrainer:in
  • Sportlehrer:in
  • Trainer:in für andere Sportarten
  • Sportmanager:in

Tennis lehren, Sport leben

Der Beruf Tennislehrer:in verbindet sportliche Leidenschaft mit pädagogischem Können. Wenn du Menschen für Tennis begeistern, sportliche Entwicklung fördern und aktiv arbeiten möchtest, bietet dir dieser Beruf vielseitige und flexible Perspektiven im Sport- und Freizeitbereich.



Egal welche Form hier steht – angesprochen bist Du, unabhängig von Geschlecht oder Identität. Nutze die Chancen, entdecke Deine Stärken und gestalte Deine berufliche Zukunft selbst.