Art: Studium
Bereich: Landwirtschaft, Forst und Umwelt
Schulabschluss: ohne Abschluss
Dauer: 6 Semester
| Studienabschluss | Bachelor of Science (B.Sc.) |
|---|---|
| Umfang | 180 LP |
| Regelstudienzeit | 6 Semester |
| Studienbeginn | nur Wintersemester |
| Studienform | Direktstudium, Vollzeitstudium |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei (ohne NC) |
| Studieren ohne Hochschulreife | ja (Details) |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | nein |
| Fakultät | Naturwissenschaftliche Fakultät III – Agrar- und Ernährungswissenschaften, Geowissenschaften und Informatik |
| Institut | Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften |
| Akkreditierung | akkreditiert |
Ziel des Ein-Fach-Bachelors Agrarwissenschaften ist es, in interdisziplinärer Herangehensweise die grundlegenden Theorien und Methoden, Verfahren und Problemstellungen der agrarwissenschaftlichen Bereiche Pflanzenbauwissenschaften, Nutztierwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus zu vermitteln.
Der Bachelor-Studiengang Agrarwissenschaften ist akkreditiert. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Akkreditierungsrats.
Ziel einer universitären Ausbildung sollte mindestens ein Masterabschluss darstellen. Der erfolgreiche Abschluss des Bachelorstudiums "Agrarwissenschaften" ermöglicht die Fortsetzung des Studiums in einem Master-Studiengang, der nach einer Regelstudiendauer von 4 Semestern mit dem akademischen Grad Master of Science (M.Sc.) abschließt:
Die Agrarwissenschaften in Halle sind eng mit dem Namen Julius Kühn verknüpft. Als erste deutsche Hochschule bot die Martin-Luther-Universität bereits 1862 – mit der Berufung des berühmten Agrarwissenschaftlers – einen agrarwissenschaftlichen Studiengang an. Julius Kühn legte 1866 auch den Grundstein für die Lehr- und Versuchsstation Halle, das sogenannte Julius-Kühn-Versuchsfeld. Mit dem 1878 angelegten „Ewigen Roggenbau“ verfügt die Universität über den zweitältesten aktiven Dauerversuch weltweit und genießt damit globale Aufmerksamkeit.
Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium qualifiziert für Berufe in Bereichen der praktischen Landwirtschaft, in der landwirtschaftlichen Beratung, in vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft sowie der Agrar- und Umweltforschung. Außerdem qualifiziert der erfolgreiche Abschluss Bachelor of Science u. a. für den darauf aufbauenden Ein-Fach-Master Agrarwissenschaften.
Der Bachelor-Studiengang Agrarwissenschaften 180 LP ist akkreditiert. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Akkreditierungsrats.
Bachelorarbeit (10 LP)
Eine Spezialisierung erfolgt ab dem 4. Fachsemester in folgenden Fachrichtungen:
Für eine individuelle Schwerpunktbildung innerhalb der Spezialisierung steht der umfangreiche Katalog mit rund 30 Wahlpflichtmodulen zur Verfügung. Daraus sind mindestens 6 Module, unabhängig von der gewählten Fachrichtung, abzuschließen.
Was sind Module? Was sind Leistungspunkte (LP)? Eine „erstsemestertaugliche“ Erläuterung zum Studienaufbau finden Studienanfänger*innen in unserem Welcome-Portal.
| Modulbezeichnung | LP | empf. Sem. |
|---|---|---|
| Pflichtmodule für alle Studierende (105 LP) + ASQ-Module (10 LP) | ||
| Botanik | 5 | 1. |
| Chemie im Nebenfach | 10 | 1. |
| Physikalische Grundlagen für die Agrarwissenschaften | 5 | 1. |
| Ökonomik des Agrar- und Ernährungssektors | 5 | 1. |
| Zoologie | 5 | 1. |
| Agrartechnik | 5 | 2. |
| Biologie der Nutzpflanzen | 5 | 2. |
| Biologie der Nutztiere | 5 | 2. |
| Einführung in die Agrarpolitik und die Märkte der Agrar- und Ernährungswirtschaft | 5 | 2. |
| Einführung in die Nutztierwissenschaften | 10 | 2./3. |
| Mathematik | 5 | 2. |
| Pflanzenernährung und Phytomedizin | 5 | 2./3. |
| Acker- und Pflanzenbau | 5 | 3. |
| ASQ I | 5 | 3. |
| Bodenkunde | 5 | 3./4. |
| Einführung in die Betriebslehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft | 5 | 3. |
| Grundlagen der Genetik | 5 | 3. |
| Biometrie I und Agrarinformatik | 5 | 4. |
| ASQ II | 5 | 5. |
| Abschlussmodul "Bachelor-Arbeit Agrarwissenschaften" | 10 | 5. o. 6. |
| Vertiefungsrichtungen - eine ist zu wählen (35 LP) | ||
| Pflichtmodule in einer der Vertiefungsrichtungen | ||
Vertiefungsrichtung A: Pflanzenwissenschaften
| ||
Vertiefungsrichtung B: Nutztierwissenschaften
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Vertiefungsrichtung C: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaues
| ||
| * Wahlpflichtmodule (30 LP) - Auswahl | ||
| Forschungspraktikum in der Tierzucht | ||
| Marketing im Agribusiness | ||
| Produktionsökonomik | ||
| Agrarmeteorologie / Klimatologie | ||
| Molekulargenetik der Nutzpflanzen | ||
| Obstbau I | ||
| Wasser und Boden | ||
| Waldnutzung | ||
| Weltagrarhandel und internationale Wirtschaftsbeziehungen | ||
| Agrarökologie und ökologischer Landbau | ||
| Theorie und Praxis der Bienenhaltung | ||
| ... | ||
* Für eine individuelle Schwerpunktbildung steht ein ca. 35 Module umfassender Katalog mit Wahlpflichtmodulen zur Verfügung. Mindestens 6 Wahlpflichtmodule müssen gewählt werden.
Die genauen Lehrinhalte, Lernziele, der Lehrstundenumfang, Modulvoraussetzungen und Modulleistungen können detailliert im Modulhandbuch bzw. in der Studien- und Prüfungsordnung nachgelesen werden.
Zu den Allgemeinen Schlüsselqualifikationen zählen Präsentations- und Fremdsprachenkenntnisse sowie schriftliche, mündliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen. Diese sollen den späteren Berufseinstieg unterstützen. (www.uni-halle.de/asq)
Die Bachelorarbeit ist obligatorisch und bildet ein eigenes Modul im Umfang von 10 LP. Näheres regelt die gültige Studien- und Prüfungsordnung.
Um den Studiengang erfolgreich abschließen zu können, ist ein landwirtschaftliches Praktikum mit einer Dauer von 6 Monaten nachzuweisen. Das Praktikum ist nicht Bestandteil der Regelstudienzeit. Die Teilung des Praktikums ist möglich. Praktikumsabschnitte können während des Studiums (vorlesungsfreie Zeit) absolviert werden.
Nicht zwingend zu Studienbeginn, aber bis zum Ende des 5. Semesters nachzuweisen sind Vorkenntnisse in der landwirtschaftlichen Praxis im Sinne eines Praktikums mit einer Gesamtdauer von 26 Wochen. Eine Teilung ist möglich und es wird ausdrücklich empfohlen, Abschnitte des Praktikums (6 bis 8 Wochen) schon vor Studienbeginn zu absolvieren. Insgesamt sind 13 Wochen in anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsbetrieben; die verbleibenden 13 Wochen können weiterhin in landwirtschaftlichen Betrieben, in Verwaltungs-, Beratungs- und Forschungseinrichtungen des Bundes und der Länder und Kommunen, in Fachverbänden und Berufsorganisationen, in Unternehmen des vor- und nachgelagerten Bereichs (einschließlich Planungs- und Beratungsbüros) absolviert werden (> weitere Informationen).
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