Art: Studium
Schulabschluss: allgemeine Hochschulreife
Dauer: 4 Semester
| Studienabschluss | Master of Science (M.Sc.) |
|---|---|
| Umfang | 120 LP |
| Regelstudienzeit | 4 Semester |
| Studienbeginn | nur Wintersemester |
| Studienform | Direktstudium, Vollzeitstudium |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Studiengebühren | 175,00 € pro Semester |
| Zulassungsbeschränkung | derzeit keine Immatrikulation |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | ja (Details) |
| Fakultät | Philosophische Fakultät I – Sozialwissenschaften und Historische Kulturwissenschaften |
| Institut | Institut für Kunstgeschichte, Archäologien und Klassische Altertumswissenschaften |
| Akkreditierung | nicht akkreditiert, Akkreditierung in Vorbereitung |
Die Praxis zeigt, dass es nur wenige Fachleute gibt, deren Ausbildung sowohl kunsthistorische, archäologische als auch architektonische Aspekte von Kulturdenkmälern umfasst und damit auf die speziellen Besonderheiten dieser Gebäude ausgerichtet ist. In der Regel bleiben Zusammenhänge zwischen ausgegrabenen Bauwerken unberücksichtigt. Ziel des Master-Studiengangs Denkmalpflege 120 LP ist es, Student*innen, die ein Studium der Architektur, Kunstgeschichte, eines archäologischen Faches oder verwandter Disziplinen abgeschlossen haben, vertiefende Kenntnisse im Umgang mit historischer Bausubstanz zu vermitteln und ihnen damit eine wissenschaftliche Zusatzqualifikation zu bieten.
Das Angebot ist workshoporientiert und schließt umfangreiche Kontakte mit führenden Gastdozent*innen und Fachkritiker*innen ein. Es wird durch öffentliche und private Organisationen, wie der Stiftung Bauhaus, der Kulturstiftung Dessau-Wörlitzer Gartenreich, der Luther-Gedenkstätte, der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt, dem Landesamt für Denkmalpflege u. a. unterstützt. Die akademischen Studien und Praktika werden in hohem Maße durch Systeme für digitale Bildverarbeitung, Landschaftssimulation und geografische Information unterstützt. Die handwerklichen und restauratorischen Grundlagen der Ausbildung werden dabei ebenso in den Mittelpunkt gerückt wie die kunstgeschichtlichen und archäologischen Aspekte sowie der gestalterisch-ästhetische Anspruch bei Bauergänzungen an Denkmälern.
Das Institut blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück. Schon im Jahre 1903 wurde das erste Ordinariat eingerichtet. Das große cubistische Gebäude beherbergt u.a. die Fachbibliothek des Institutes für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, welche ca. 45 000 Bänden und eine Diathek mit etwa 160 000 Groß- und Kleindiapositiven umfasst.
Das Seminar für Prähistorische Archäologie ist ebenfalls auf dem Steintor-Campus ansässig. Es ist eines der traditionsreichsten Institute für Vor- und Frühgeschichte in Deutschland und ist in Lehre und Forschung eng mit dem Landesamt für Archäologie und Museum für Vorgeschichte des Landes Sachsen-Anhalt verbunden. Hier steht vor allem die mitteldeutsche Vor- und Frühgeschichte im Vordergrund, die durch die Archäologie und Kulturgeschichte des Schwarzmeerraumes international ergänzt wird.
Mit dem unter Leitung von Walter Gropius 1926 entstandenen Bauhaus befindet sich am Standort der Hochschule eines der bedeutendsten Bauwerke der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Im Krieg stark beschädigt, konnte es 1976 von der äußeren Form her restauriert werden. Heute können hier Sammlungen über Produkte, Gemälde und Fotografien des Bauhauses an deren originalen Entstehungsplätzen besichtigt werden.
Dieser Master-Studiengang ist noch nicht akkreditiert. Die Akkreditierung wird zurzeit vorbereitet.
Zeitliche Organisation des Studiums
Die Ausbildung erfolgt an fünf Tagen in der Woche.
Montags und dienstags finden die Veranstaltungen in Halle statt, während die Tage Mittwoch und Donnerstag für Dessau vorgesehen sind. Am Freitag finden meist Exkursionen und Praxisprojekte statt; dieser Tag kann auch für das Selbststudium und die Bibliotheksarbeit genutzt werden.
Die folgende Tabelle zeigt die Bestandteile des Studiums als Übersicht (alternativ: PDF). Die Semesterangaben sind hierbei unverbindliche Empfehlungen.
Darüber hinaus beschreibt das Modulhandbuch (aktuelle Fassung) Lehrinhalte, Lernziele, Umfang und Leistungen der Module detailliert. Rechtliche Basis dafür ist die Studien- und Prüfungsordnung.
| Modulbezeichnung | LP | empf. Sem. |
|---|---|---|
| Pflichtmodule (90 LP) | ||
| Grundlagen der Denkmalpflege | 5 | 1. |
| Methodologie der Denkmalpflege I | 10 | 1. |
| Methodologie der Denkmalpflege II | 5 | 2. |
| Praxisprojekt | 20 | 2.u.3. |
| Denkmalmanagement | 10 | 3. |
| Methodologie der Denkmalpflege III | 10 | 3. |
| Abschlussmodul (Masterarbeit) | 30 | 4. |
| Wahlpflichtbereich Brückenmodule (15 LP) | ||
| Baukonstruktion | 5 | 1. |
| Epochen der Kunst und Archäologie II | 5 | 1. |
| Gebäudelehre | 5 | 1. |
| Epochen der Kunst und Archäologie I | 5 | 1.o.2. |
| Baumanagement | 5 | 2. |
| Epochen der Kunst und Archäologie III | 5 | 2. |
| Wahlpflichtbereich I (10 LP) | ||
| Vertiefung Fachwissen Cultural Heritage | 10 | 2.o.3. |
| Vertiefung Fachwissen Kunst und Archäologie | 10 | 2.o.3. |
| Wahlpflichtbereich II (5 LP) | ||
| Praktikum in der Denkmalpflege | 5 | 2. |
| Aktuelle Probleme und Theorien der Denkmalpflege | 5 | 3. |
Master of Science (M.Sc.)
Das Angebot ist workshoporientiert und schließt umfangreiche Kontakte mit führenden Gastdozent*innen und Fachkritiker*innen ein. Es wird durch öffentliche und private Organisationen, wie der Stiftung Bauhaus, der Kulturstiftung Dessau-Wörlitzer Gartenreich, der Luther-Gedenkstätte, der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt, dem Landesamt für Denkmalpflege u. a. unterstützt. Die akademischen Studien und Praktika werden in hohem Maße durch Systeme für digitale Bildverarbeitung, Landschaftssimulation und geografische Information unterstützt. Die handwerklichen und restauratorischen Grundlagen der Ausbildung werden dabei ebenso in den Mittelpunkt gerückt wie die kunstgeschichtlichen und archäologischen Aspekte sowie der gestalterisch-ästhetische Anspruch bei Bauergänzungen an Denkmälern.
Voraussetzung für die Zulassung ist
ein Hochschulabschluss (in der Regel Bachelor) an einer Universität in Kunstgeschichte oder einem archäologischen Fach
oder
ein Hochschulabschluss (in der Regel Bachelor) in den Architektur- oder Ingenieurwissenschaften an einer Universität, Fachhochschule oder Kunsthochschule (Akademie).
In Ausnahmefällen, über die der Studien- und Prüfungsausschuss entscheidet, können auch Bewerber mit gleichwertigen Abschlüssen aus angrenzenden Gebieten zugelassen werden.
Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Studien- und Prüfungsordnung. Über die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen entscheidet in Zweifelsfällen der Studien- und Prüfungsausschuss.
Der qualifizierende Abschluss liegt zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht vor? Weisen Sie stattdessen mit geeigneten Belegen (Fächer-/Notenübersicht etc.) mindestens 2/3 der zu erbringenden Studienleistungen nach. Das Zeugnis selbst müssen Sie innerhalb von vier Monaten nach Studienbeginn nachreichen.
Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!