Art: Studium
Schulabschluss: ohne Abschluss
Dauer: 6 Semester
| Studienabschluss | Bachelor of Arts (B.A.) |
|---|---|
| Umfang | 90 LP |
| Regelstudienzeit | 6 Semester |
| Studienbeginn | nur Wintersemester |
| Studienform | Direktstudium, Vollzeitstudium |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei (ohne NC) |
| Studieren ohne Hochschulreife | ja (Details) |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | ja (Details) |
| Fakultät | Philosophische Fakultät II – Philologien, Kommunikations- und Musikwissenschaften |
| Institut | Institut für Romanistik |
| Akkreditierung | akkreditiert |
In seiner ereignisreichen Geschichte ist das Französische zu einer der wichtigsten Kultur-, Literatur- und Wirtschaftssprachen avanciert und hat heute eine kommunikative Schlüsselfunktion nicht nur in Frankreich, Belgien, der Schweiz und der EU, sondern auch in Kanada, in den französischen Überseegebieten in der Karibik, im Indischen Ozean und in Ozeanien sowie in mehreren afrikanischen Staaten. Dabei sind „die“ französische Sprache, Kultur und Literatur nicht überall gleichgeblieben, sondern sind oft eigene Wege gegangen.
Ziel des Teilstudienganges Frankoromanistik 90 LP ist eine intensive wissenschaftliche Einarbeitung in die Grundlagen, Spezifika und Vielfalt der französischen Sprache, der frankophonen Kulturen und Literaturen.
Die hier erworbenen Kenntnisse und sprachpraktischen Fertigkeiten sollen den Zugang zu Berufsfeldern eröffnen, deren Anforderungen im Schnittfeld von Sprache, interkultureller bzw. kulturvermittelnder Kompetenz und Fertigkeiten im Umgang mit Texten liegen. Berufsfelder eröffnen sich in den Bereichen Kultur, Politik und Wirtschaft, z.B. Verlagswesen und Medien, Bildungs- und Kulturinstitutionen sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Der Bachelor-Teilstudiengang Frankoromanistik 90 LP ist akkreditiert.
Für dieses Studium kombinieren Sie zwei Teilstudiengänge, so dass Ihr Bachelorstudium einen Gesamtumfang von 180 Leistungspunkten bekommt. In 90/90-Konstellationen können Sie frei wählen, in welchem Fach die Bachelorarbeit verfasst wird und in welchem (stattdessen) Wahlpflichtmodule belegt werden.
Frankoromanistik 90 LP ist mit allen angebotenen Bachelor-Teilstudiengängen 90 LP der Uni Halle frei kombinierbar.
Was sind Module? Was sind Leistungspunkte (LP)? Eine „erstsemestertaugliche“ Erläuterung zum Studienaufbau finden Studienanfänger*innen in unserem Welcome-Portal.
Die folgende Tabelle zeigt die Bestandteile des Studiums als Übersicht (alternativ: PDF). Die Semesterangaben sind hierbei unverbindliche Empfehlungen.
Darüber hinaus beschreibt das Modulhandbuch (aktuelle Fassung) Lehrinhalte, Lernziele, Umfang und Leistungen der Module detailliert. Rechtliche Basis dafür ist die Studien- und Prüfungsordnung.
| Modulbezeichnung | LP | empf. Sem. |
|---|---|---|
Abschlussmodul (Bachelorarbeit) | 10 | 6. |
oder, falls die Bachelorarbeit im anderen Teilstudiengang verfasst wird:
| ||
| Pflichtbereich (45 LP) | ||
| Basismodul Einführung in die Kulturwissenschaft Frankreichs | 5 | 1. |
| Basismodul Einführung in die französische Sprachwissenschaft | 5 | 1. |
| Basismodul Einführung in die französische Literaturwissenschaft | 5 | 2. |
| Sprachpraxis | ||
| Langue française I (Niveau de base) | 5 | 1.u.2. |
| Langue française II (Niveau intermédiaire) | 10 | 3.u.4. |
| Langue française III (Niveau avancé) | 5 | 5.u.6. |
| Langue française III S (Niveau avancé: français spécifique) | 5 | 5.u.6. |
| Allgemeine Schlüsselqualifikationen (ASQ) nach Wahl | 5 | ab 1. |
| Wahlpflichtbereich (mindestens 35 LP) | ||
| Aufbaumodule Kulturwissenschaft (mindestens 10 LP)* | ||
| Frankreich 1: Kulturgeschichte | 5 | 2.o.4. |
| Frankreich 2: Kultur und Gesellschaft der Gegenwart | 5 | 3.o.5. |
| Frankreich 3: Kulturkontakt/ -vergleich | 5 | 2.o.4. |
| Aufbaumodule Literaturwissenschaft (mindestens 10 LP)* | ||
| Französische Literaturwissenschaft 1: Ältere und mittlere Literatur | 5 | 3.o.5. |
| Französische Literaturwissenschaft 2: Neuere Literatur | 5 | 2.o.4. |
| Französische Literaturwissenschaft 3: Analyse und Interpretation | 5 | 2.o.4. |
| Aufbaumodule Sprachwissenschaft (mindestens 10 LP)* | ||
| Französische Sprachwissenschaft 1: Sprachgeschichte | 5 | 3.o.5. |
| Französische Sprachwissenschaft 2: Sprachsystematik | 5 | 2.o.4. |
| Französische Sprachwissenschaft 3: Sprachverwendung | 5 | 2.o.4. |
* Aus einem dieser drei Bereiche werden alle drei Module belegt (insgesamt 15 LP).
Einführung in kulturwissenschaftliches Arbeiten, Themen und Formen des kulturellen Gedächtnisses, Kulturkontakt, mit exemplarischen Beispielen aus der französischen Kultur.
Einführung in literaturwissenschaftliches Arbeiten. Literatur- und Textbegriff, Grundkenntnisse von Analyse und Interpretation, Eckdaten der Literaturgeschichte.
Einführung in sprachwissenschaftliches Arbeiten und die Teildisziplinen der Sprachwissenschaft. Gliederung der Romania, Variation der französischen Sprache und Grundzüge ihrer Geschichte.
Module zur Kulturgeschichte Frankreichs; zu Kultur und Gesellschaft der Gegenwart, zu Kulturkontakt und Kulturvergleich.
Module zu den großen Literaturepochen (ältere und mittlere Literatur Frankreichs, neuere Literatur sowie zu Analyse und Interpretation von literarischen Texten.
Module zur Sprachgeschichte der französischen Sprache, zur Sprachsystematik (Phonologie, Morphologie, Semantik, Syntax, Text) und zur Sprachverwendung (Sprachvarianten, Sprechakte, etc.).
Die sprachpraktischen Module dienen der Förderung der Grundfertigkeiten Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben, Übersetzen und orientieren sich an den Niveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Das Modul III S zielt auf den Erwerb und die Konsolidierung einer fachsprachlichen Kompetenz in den angestrebten Berufsfeldern ab.
Modulprüfungen können u.a. die Form von Klausuren, mündlichen Prüfungen, Referaten und schriftlichen Hausarbeiten haben. Dabei gehen alle in den fachwissenschaftlichen Aufbaumodulen erreichten Leistungen in die Note des BA-Zeugnisses ein, außerdem die Note der BA-Arbeit. In der Sprachpraxis zählen für die Abschlussnote die Modulprüfungen der Module III und III S.
Zu den Allgemeinen Schlüsselqualifikationen zählen Präsentations- und Fremdsprachenkenntnisse sowie schriftliche, mündliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen. Diese sollen den späteren Berufseinstieg unterstützen. (www.uni-halle.de/asq)
Keinen Sprachnachweis erbringen müssen:
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