Art: Studium
Schulabschluss: ohne Abschluss
Dauer: 8 Semester
| Studienabschluss | Erweiterungsprüfung (Lehramt) |
|---|---|
| Umfang | 75 LP |
| Regelstudienzeit | 8 Semester |
| Studienbeginn | nur Wintersemester |
| Studienform | Direktstudium, Vollzeitstudium |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei (ohne NC) |
| Studieren ohne Hochschulreife | ja (Details) |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | nein |
| Fakultät | Zentrum für Lehrer*innenbildung |
Die Angaben auf dieser Seite beziehen sich nur auf die Inhalte des Erweiterungsfachs Informatik. Informieren Sie sich daher zusätzlich über die fachübergreifenden „Bausteine“ sowie die beiden von Ihnen zu wählenden Fächer (> Kombinationsmöglichkeiten). Nur zusammen ergibt sich ein Gesamtbild über Ihr Studium und den Weg ins Berufsleben als Sekundarschullehrer*in.
Unternehmen klagen seit Jahren über fehlende Absolventen mit einschlägiger Informatikausbildung. Um diesen Mangel zu beheben, der den Aufbau von Arbeitsplätzen hemmt und langfristig sogar unsere Wirtschaftskraft ernsthaft gefährdet, muss Motivation und Interesse am Fach Informatik in der Schule geweckt werden. Der Informatikunterricht muss sich der wichtigen Aufgabe stellen, ein zutreffendes Bild der wissenschaftlichen Disziplin Informatik frühzeitig zu vermitteln.
Fundiert ausgebildete Lehrkräfte können deutlich machen, dass Informatik ein sehr vielschichtiges Fach ist,
Um diese Ziele zu erreichen, besteht das Studium aus einer soliden Grundausbildung im Fach Informatik und in einer praxisorientierten Ausbildung in der Didaktik der Informatik, die die Grundlagen des Lehrens und Lernens im Informatikunterricht vermittelt und zeigt, wie Informatikunterricht mit modernen computergestützten Lehr- und Lernumgebungen gestaltet und weiterentwickelt werden kann.
Für das Lehramt an Sekundarschulen wählen Studierende zunächst eine Kombination aus zwei Schulfächern, die sie später unterrichten wollen.
Informatik wird nur als drittes Fach (Erweiterungsfach) im Umfang von 75 LP studiert, kann aber mit allen Erst- und Zweitfächern kombiniert werden.
Hinzu kommen im allgemeinen Teil des Studiums weitere 85 Leistungspunkte, grob zusammengefasst für: Bildungswissenschaft, schulische und außerschulische Praktika, Schlüsselqualifikationen, wissenschaftliche Hausarbeit, Abschlussprüfung.
Die folgende Tabelle zeigt die Bestandteile des Studiums als Übersicht (alternativ: PDF). Die Semesterangaben sind hierbei unverbindliche Empfehlungen.
Darüber hinaus beschreibt das Modulhandbuch (aktuelle Fassung) Lehrinhalte, Lernziele, Umfang und Leistungen der Module detailliert. Rechtliche Basis dafür ist die Studien- und Prüfungsordnung.
| Modulbezeichnung | LP | empf. Sem. |
|---|---|---|
| Fachwissenschaft Informatik | ||
| Objektorientierte Programmierung | 5 | 1. |
| Einführung in Rechnerarchitektur | 5 | 1. |
| Mathematische Grundlagen der Informatik und Konzepte der Modellierung | 15 | 1. und 2. |
| Datenstrukturen und effiziente Algorithmen I | 5 | 2. oder 4. |
| Technische Informatik, Betriebssysteme und Rechnernetze (Lehramt) | 5 | 3. |
| Konzepte der Programmierung | 5 | 3. |
| Datenbanken (Lehramt mit Erweiterungsfach Informatik) | 10 | 3. oder 5. |
| Softwaretechnik (Lehramt) | 5 | 5. |
| Informatik und Gesellschaft | 5 | ab 5. |
| Fachdidaktik Informatik | ||
| Informatikdidaktik AB - Grundlagen des Lehrens und Lernens im Informatikunterricht | 5 | 3. oder 4. |
| Informatikdidaktik CDE - Informatikunterricht entwickeln und gestalten | 5 | ab 4. |
| Informatikdidaktik FG – Informatikunterricht analysieren und weiterentwickeln | 5 | ab 5. |
Erweiterungsprüfung zum ersten Staatsexamen für ein Lehramt an Sekundarschulen
Aber:
Ein erfolgreiches Lehramtsstudium der Informatik setzt die Fähigkeit zum systematischen Arbeiten als auch zum logischen und formalen Denken voraus. Solide Kenntnisse in der Mathematik sollten vorhanden sein. Erfahrungen im Umgang mit Hard- und Software von Rechnern sind von Vorteil, sie können aber auch im Rahmen der Einführungsveranstaltungen erworben werden. Programmierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Für ein erfolgreiches Studium sind neben den fachlichen Voraussetzungen auch Neugier, Ehrgeiz und Ausdauer beim Suchen kreativer Lösungen unabdingbar.
Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!