Art: Studium
Schulabschluss: ohne Abschluss
Dauer: 9 Semester
| Studienabschluss | Erstes Staatsexamen Lehramt an Gymnasien |
|---|---|
| Umfang | 90/95 LP |
| Regelstudienzeit | 9 Semester |
| Studienbeginn | nur Wintersemester |
| Studienform | Direktstudium, Vollzeitstudium |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei (ohne NC) |
| Studieren ohne Hochschulreife | ja (Details) |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | nein |
| Fakultät | Zentrum für Lehrer*innenbildung |
Die Angaben auf dieser Seite beziehen sich nur auf die Fachinhalte von Informatik – die etwa ein Drittel des Studiums für das Lehramt an Gymnasien ausmachen. Informieren Sie sich daher zusätzlich über die fachübergreifenden „Bausteine“ und das zweite von Ihnen zu wählende Fach (> Kombinationsmöglichkeiten). Nur zusammen ergibt sich ein Gesamtbild über Ihr Studium und den Weg ins Berufsleben als Gymnasiallehrer*in.
Unternehmen klagen seit Jahren über fehlende Absolvent*innen mit einschlägiger Informatikausbildung. Um diesen Mangel zu beheben, der den Aufbau von Arbeitsplätzen hemmt und langfristig sogar unsere Wirtschaftskraft ernsthaft gefährdet, muss Motivation und Interesse am Fach Informatik in der Schule geweckt werden. Der Informatikunterricht muss sich der wichtigen Aufgabe stellen, ein zutreffendes Bild der wissenschaftlichen Disziplin Informatik frühzeitig zu vermitteln.
Fundiert ausgebildete Lehrkräfte können deutlich machen, dass Informatik ein sehr vielschichtiges Fach ist,
Um diese Ziele zu erreichen, besteht das Studium aus einer soliden Grundausbildung im Fach Informatik und in einer praxisorientierten Ausbildung in der Didaktik der Informatik, die die Grundlagen des Lehrens und Lernens im Informatikunterricht vermittelt und zeigt, wie Informatikunterricht mit modernen computergestützten Lehr- und Lernumgebungen gestaltet und weiterentwickelt werden kann.
Für das Lehramt an Gymnasien wählen Studierende eine Kombination aus zwei Schulfächern, die sie später unterrichten wollen.
Informatik kann als Fach I (95 Leistungspunkte) oder Fach II (90 Leistungspunkte) gewählt werden und darf mit allen anderen Unterrichtsfächern außer Spanisch und Russisch kombiniert werden.
Hinzu kommen im allgemeinen Teil des Studiums weitere 85 Leistungspunkte, grob zusammengefasst für: Bildungswissenschaft, schulische und außerschulische Praktika, Schlüsselqualifikationen, wissenschaftliche Hausarbeit, Abschlussprüfung.
Die folgende Tabelle zeigt die Bestandteile des Studiums als Übersicht (alternativ: PDF). Die Semesterangaben sind hierbei unverbindliche Empfehlungen.
Darüber hinaus beschreibt das Modulhandbuch (aktuelle Fassung) Lehrinhalte, Lernziele, Umfang und Leistungen der Module detailliert. Rechtliche Basis dafür ist die Studien- und Prüfungsordnung.
| Modulbezeichnung | LP | empf. Sem. |
|---|---|---|
| Fachwissenschaft Informatik (Fach I: 80 LP; Fach II: 75 LP) | ||
| Objektorientierte Programmierung | 5 | 1. |
| Einführung in Rechnerarchitektur | 5 | 1. |
| Mathematische Grundlagen der Informatik und Konzepte der Modellierung | 15 | 1. und 2. |
| Datenstrukturen und effiziente Algorithmen I | 5 | 2. oder 4. |
| Technische Informatik, Betriebssysteme und Rechnernetze (Lehramt) | 5 | 3. |
| Konzepte der Programmierung | 5 | 3. |
| Datenbanken I | 10 | 3., 5. oder 7. |
| Automaten und Berechenbarkeit | 10 | 4. oder 6. |
| Softwaretechnik (Lehramt) | 5 | 5. |
| Informatik und Gesellschaft | 5 | ab 5. |
| Wahlmodule (Fach I: zwei Module; Fach II: ein Modul) | 10/5 | ab 5. |
| Fachdidaktik Informatik (15 LP) | ||
| Informatikdidaktik AB - Grundlagen des Lehrens und Lernens im Informatikunterricht | 5 | 3. oder 4. |
| Informatikdidaktik CDE - Informatikunterricht entwickeln und gestalten | 5 | ab 4. |
| Informatikdidaktik FG – Informatikunterricht analysieren und weiterentwickeln | 5 | ab 5. |
Aber:
Ein erfolgreiches Lehramtsstudium der Informatik setzt die Fähigkeit zum systematischen Arbeiten als auch zum logischen und formalen Denken voraus. Solide Kenntnisse in der Mathematik sollten vorhanden sein. Erfahrungen im Umgang mit Hard- und Software von Rechnern sind von Vorteil, sie können aber auch im Rahmen der Einführungsveranstaltungen erworben werden. Programmierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Für ein erfolgreiches Studium sind neben den fachlichen Voraussetzungen auch Neugier, Ehrgeiz und Ausdauer beim Suchen kreativer Lösungen unabdingbar.
Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!