Art: Studium
Schulabschluss: ohne Abschluss
Dauer: 8 Semester
| Studienabschluss | Erstes Staatsexamen Lehramt an Grundschulen |
|---|---|
| Umfang | 50/35 LP |
| Regelstudienzeit | 8 Semester |
| Studienbeginn | nur Wintersemester |
| Studienform | Direktstudium, Vollzeitstudium |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Zulassungsbeschränkung | NC ja/nein ist vom Drittfach abhängig | als Fach an Förderschulen: ohne NC |
| Studieren ohne Hochschulreife | ja (Details) |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | nein |
| Fakultäten | Naturwissenschaftliche Fakultät II – Chemie, Physik und Mathematik Zentrum für Lehrer*innenbildung |
Die Angaben auf dieser Seite beziehen sich nur auf die Fachinhalte von Mathematik – die nur einen vergleichsweise kleinen Teil des Studiums für das Lehramt an Grundschulen ausmachen. Informieren Sie sich daher zusätzlich über alle fachübergreifenden „Bausteine“ sowie die anderen zu wählenden Fächer. Nur zusammen ergibt sich ein Gesamtbild über Ihr Studium und den Weg ins Berufsleben als Grundschullehrer*in.
Im Fach Mathematik erwerben die Studierenden grundlegende mathematische und mathematikdidaktische Kenntnisse, Fähigkeiten, Einstellungen und Verhaltensweisen sowie die für die Grundschulmathematik und deren Didaktik relevanten Kenntnisse über bedeutsame mathematische Begriffe, Strukturen, Verfahren und Zusammenhänge.
Das Studium besteht aus einer soliden Ausbildung im Fach Mathematik, die von Studienbeginn an zu selbstständiger Arbeit anhält und damit vielfältige Gelegenheiten zu eigenem problemlösenden und schöpferischen Tun ermöglicht. Dies geschieht in den ersten Semestern vor allem durch das Lösen von Übungsaufgaben, deren schriftliche Ausarbeitung sowie durch den Vortrag und die Diskussion in den Übungen, die insbesondere in der ersten Ausbildungsphase eine wichtige Funktion haben. Bei fortschreitendem Studium kommt die zunehmend selbstständige Arbeit mit Literatur hinzu.
Ergänzt wird das fachwissenschaftliche Studium durch eine praxisorientierte Ausbildung in der Didaktik der Mathematik, die die Grundlagen des Lehrens und Lernens im Mathematikunterricht vermittelt und zeigt, wie Mathematikunterricht entwickelt, gestaltet, analysiert und weiterentwickelt werden kann. Dabei spielen unterrichtspraktische Erfahrungen im Rahmen von Schulpraktischen Seminaren und Schulpraktika eine wichtige Rolle.
Mit dem Ersten Staatsexamen (Abschluss des Studiums) kann man sich für die zweite Phase der Lehrerausbildung bewerben, für den Vorbereitungsdienst. Hier arbeitet man schon an einer Schule, hospitiert und unterrichtet unter Anleitung einer Mentorin oder eines Mentors. Dazu müssen begleitende Studienseminare belegt werden. Am Ende des Vorbereitungsdienstes legt man das Zweite Staatsexamen ab und kann sich damit um eine Anstellung als Lehrerin oder Lehrer im staatlichen Schuldienst bewerben.
Im Land Sachsen-Anhalt dauert der Vorbereitungsdienst derzeit 16 Monate.
Im Lehramt an Grundschulen wird eine Kombination aus drei Fächern mit einem Gesamtvolumen von 120 Leistungspunkten (LP) studiert:
Deutsch und Mathematiksind pflichtgemäß als Unterrichtsfächer I und II zu belegen; das als Fach I gewählte wird dabei vertieft studiert (50 LP). Auf Fach II und das dritte wählbare Schulfach (siehe „Kombinationsmöglichkeiten“) entfallen jeweils 35 LP.
Hinzu kommen im allgemeinen Teil des Studiums weitere 120 Leistungspunkte, grob zusammengefasst für: Bildungswissenschaft, fächerübergreifende Grundschuldidaktik, Einblicke in Deutsch als Zweitsprache und Förderpädagogik, schulische und außerschulische Praktika, Schlüsselqualifikationen, wissenschaftliche Hausarbeit, Abschlussprüfung.
Angehende Förderschullehrer*innen, die Mathematik als eins ihrer zwei Grundschulfächer gewählt haben, studieren dieses mit 45 LP (als Fach I) oder 35 LP (als Fach II, Bedingung: Deutsch als Fach I). Über die Fächer hinaus setzt sich deren Studium grundsätzlich aber anders zusammen.
Die folgende Tabelle zeigt die Bestandteile des Studiums als Übersicht (alternativ: PDF Grundschullehramt bzw. PDF Förderschullehramt). Die Semesterangaben sind hierbei unverbindliche Empfehlungen.
Darüber hinaus beschreibt das Modulhandbuch (aktuelle Fassungen: für Lehramt Grundschule bzw. für Lehramt Förderschule) Lehrinhalte, Lernziele, Umfang und Leistungen der Module detailliert. Rechtliche Basis dafür ist die Studien- und Prüfungsordnung.
| Modulbezeichnung | LP | empf. Sem. |
|---|---|---|
Fachwissenschaft: Grundlagen Alle drei Module müssen belegt werden. Bei Mathematik als Fach II geht nur die beste Note der drei Module in die Abschlussnote ein; bei Mathematik als Fach I und bei Mathematik als Grundschulfach im Förderschullehramt werden die zwei besten Noten der drei Module berücksichtigt.. | ||
| Elemente der Mathematik I | 5 | 1. |
| Elemente der Mathematik II | 5 | 2. |
| Elemente der Kombinatorik und Stochastik | 5 | 5. |
| Fachwissenschaft: Anwendungen und Seminar | ||
| Elemente der Geometrie | 5 | 3. |
| Fachseminar Mathematik (nur Fach I, auch bei Förderschule) | 5 | ab 6. |
| Fachdidaktik | ||
| Einführung in die Didaktik der Mathematik mit dem Schwerpunkt Anfangsunterricht | 5 | 1. o. 3. |
| Didaktik der Arithmetik | 5 | 2.o.4. |
| Didaktik der Geometrie sowie Größen und Sachrechnen in der Grundschule | 5 | 4. |
| Ausgewählte mathematikdidaktische Themen vertiefen und erforschen (nur Fach I, jedoch nicht bei Förderschule) | 5 | ab 5. |
| Mathematiklernen im Kontext der Heterogenität (nur Fach I) | 5 | ab 5. |
Ein Praktikum (Studienumfang von 5 LP) mit dem Ziel der Steigerung der Reflexionskompetenz zum eigenen pädagogischen Handeln im Rahmen eines selbst gewählten außerunterrichtlichen pädagogischen Praxisfeldes mit Kindern oder Jugendlichen.
Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!