Art: Studium
Schulabschluss: allgemeine Hochschulreife
Dauer: 6 Semester
| Studienabschluss | Doctor of Philosophy (Ph. D.) |
|---|---|
| Umfang | 180 LP |
| Regelstudienzeit | 6 Semester |
| Studienbeginn | Wintersemester und Sommersemester |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei (ohne NC) |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | ja (Details) |
| Fakultät | Philosophische Fakultät I – Sozialwissenschaften und Historische Kulturwissenschaften |
Der Promotions-Studiengang Sprachen – Texte – Gesellschaft. Asien und Europa interpretieren ist ein interdisziplinärer Studiengang im Bereich der philologisch und regionalwissenschaftlich orientierten Geisteswissenschaften. Er hat zum Ziel, philologische Methoden als zentrale Instrumente der kultur- und sozialwissenschaftlichen Analyse zu vermitteln. Er wird gemeinsam von den dem Orientalischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angehörenden hauptamtlichen Professoren und Professorinnen angeboten.
Der Promotions-Studiengang unterstützt Forschungsarbeiten, die sich auf der Grundlage philologischer sowie geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse, Theorien und Methoden mit Texten unterschiedlicher Sprachräume, Kulturen und Epochen, und zwar im Hinblick auf deren kulturelle und soziale Relevanz, auseinandersetzen. Voraussetzung für die Teilnahme ist sehr gute Sprachkompetenz, die im Rahmen des Studiengangs u. a. durch Einsatz elektronischer Medien zur Sprachlehre weiter verbessert wird und damit die Grundlage für den Aufbau interpretativer und kommunikativer Kompetenz („Verständlichkeit“) legt. Die in den Promotionsarbeiten verwendeten Methoden erstrecken sich über ein breites Spektrum (Diskursanalyse, Edition, Literatursoziologie, Medienanalyse, Quellenkritik, strukturale Analyse, textimmanente Interpretation, Erkennen historischer Zusammenhänge u. a.) und schließen insbesondere auch die Analyse anhand digitaler Technik ein. Die Vielfalt der behandelten Kulturen und sprachlichen Genres soll gewährleisten, dass die Überwindung des europäischen Horizontes nicht zu einem Denken in simplen Dichotomien („Osten“ und „Westen“ etc.) führt.
| Modultitel | Empfohlene Fachsemester | Leistungspunkte |
|---|---|---|
| Forschungskolloquium | 1.– 4. Semester | 20 LP |
| Doktorandenkolloquium | 1.– 5. Semester | 20 LP |
Texte in kulturellen und gesellschaftlichen Bezügen | 1.– 4. Semester | 10 LP |
| Schlüsselkompetenzen | 1.– 4. Semester | 10 LP |
| Arbeitsfortschritt an der Dissertation | 1.– 6. Semester | 120 LP |
Die Module dienen dem Erwerb der nachfolgenden Kompetenzen:
Wissenserweiterung
Integration des aktuellen Erkenntnisstandes der Disziplin in das bearbeitete Spezialgebiet.
Kommunikative Kompetenzen
Kommunikation und Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen; Diskussionsfähigkeit und kritische Analyse eigener Forschungsergebnisse; Fähigkeit, eigene Thesen und/oder Erkenntnisse vor peers zu verteidigen; Kompetenz, mit peers im Team inhaltliche Auswertung von eingehenden Abstracts vorzunehmen, um eine sinnhafte und wissenschaftlich adäquate Diskussion zuzulassen.
Organisationskompetenz
Zeitmanagement; Mediation; Veranstaltungsmanagement.
Sprachkompetenzen
Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Sachverhalte und eigene Erkenntnisse vor internationalen peers adressatengerecht und sprachlich angebracht zu präsentieren; interkulturelle Kompetenz im Sinne der adressatengerechten Präsentation vor internationalem Fachpublikum.
Die Veranstaltungen im Modul „Texte in kulturellen und gesellschaftlichen Bezügen“ dienen der Vertiefung und der interdisziplinären Verbreiterung der Kenntnisse über zentrale theoretische und methodologische Problembereiche philologischer Methoden als Instrumente der kultur- und sozialwissenschaftlichen Analyse. Das Modul wird mit einem Prüfungsgespräch abgeschlossen.
Das Modul „Schlüsselkompetenzen“ dient der praktischen Weiterqualifizierung der Studierenden. Es kann unter anderem in folgenden Bereichen und mit folgenden Leistungen absolviert werden:
Doctor of Philosophy (Ph.D.), Doktorgrad
Voraussetzung für die Zulassung zum jeweiligen Promotionsstudiengang ist ein in der Regel mit der Note „Gut“ oder besser abgeschlossenes Studium, nachgewiesen durch Diplom-, Magister- oder Masterprüfung bzw. das Staatsexamen an einer deutschen Universität oder gleichgestellten Hochschule oder gleichwertige ausländische Studienabschlüsse.
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