Ausbildung
Als Gerüstbauer:in errichtest du Gerüste an Gebäuden und Bauwerken, damit andere Handwerker sicher arbeiten können. Du baust Arbeits-, Schutz- und Traggerüste auf und wieder ab und sorgst für Stabilität und Sicherheit. Der Beruf verbindet handwerkliche Arbeit, Technik und körperlichen Einsatz und ist passend für dich, wenn du gerne im Freien arbeitest und kein Problem mit Höhe hast.
Als Gerüstbauer:in planst und errichtest du Gerüste aus Metall oder Holz. Du transportierst Bauteile zur Baustelle und montierst sie nach Plan.
Du sicherst Gerüste gegen Absturz, überprüfst ihre Stabilität und baust sie nach Abschluss der Arbeiten wieder ab. Außerdem wartest du Materialien und sorgst für deren sichere Lagerung.
Viele Fähigkeiten entwickelst du während der Ausbildung – einige Grundlagen helfen dir jedoch beim Einstieg.
Für die Ausbildung wird meist ein Hauptschulabschluss erwartet. Wichtig sind körperliche Fitness, Schwindelfreiheit und handwerkliches Geschick.
Nach deiner Ausbildung arbeitest du in Gerüstbauunternehmen oder Bauunternehmen. Du bist auf Baustellen im Einsatz und unterstützt verschiedene Gewerke.
Du kannst dich zum Beispiel zum:zur Gerüstbaumeister:in weiterbilden. Auch Spezialisierungen im Bauwesen oder ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen sind möglich.
Dein Arbeitsalltag findet auf Baustellen statt. Du arbeitest im Freien und oft in großer Höhe.
Du montierst Gerüste, überprüfst deren Sicherheit und sorgst dafür, dass andere Handwerker sicher arbeiten können. Dabei arbeitest du im Team und unter wechselnden Bedingungen.
Während der Ausbildung kannst du mit etwa 900 bis 1.200 Euro brutto im Monat rechnen. Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt meist zwischen 2.800 und 3.600 Euro brutto monatlich. Mit Erfahrung und Weiterbildungen sind höhere Einkommen möglich.
Als Gerüstbauer:in sorgst du dafür, dass Bauarbeiten sicher durchgeführt werden können. Wenn du Bau, Teamarbeit und körperliche Aktivität kombinieren möchtest, bietet dir dieser Beruf vielseitige Einsatzmöglichkeiten.